Startseite » Marsch für Frieden » Menschlichkeit geht über Staatsgehorsam! Lernen wir alle von Bradley Maning, der in den USA fertig gemacht werden soll! Sein Handeln ist in dem Geist, den alle Staaten versprochen haben, einzuahlten und täglich brechen: der Philosophie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dass jeder Mensch der Welt ein Recht auf Leben, ja auf menschenwürdiges Leben hat. Zum Mythos des US-Journalismus gehören Geschichten vom heroischen Whistleblower, dem Insider, der seine Karriere riskiert und Interna an die Medien weiterleitet, um Missstände aufzudecken. Der Whistleblower verstößt gegen Gesetze und Regeln, genießt aber häufig öffentliche Sympathie, Wohlwollen und Respekt in den Medien. Bei dem Wikileaker Bradley Manning ist das ganz anders.

Menschlichkeit geht über Staatsgehorsam! Lernen wir alle von Bradley Maning, der in den USA fertig gemacht werden soll! Sein Handeln ist in dem Geist, den alle Staaten versprochen haben, einzuahlten und täglich brechen: der Philosophie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dass jeder Mensch der Welt ein Recht auf Leben, ja auf menschenwürdiges Leben hat. Zum Mythos des US-Journalismus gehören Geschichten vom heroischen Whistleblower, dem Insider, der seine Karriere riskiert und Interna an die Medien weiterleitet, um Missstände aufzudecken. Der Whistleblower verstößt gegen Gesetze und Regeln, genießt aber häufig öffentliche Sympathie, Wohlwollen und Respekt in den Medien. Bei dem Wikileaker Bradley Manning ist das ganz anders.

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Jeder stirbt für sich allein

USA Der Soldat Bradley Manning wollte die Öffentlichkeit mit den an die Internetplattform Wikileaks weitergegebenen Dokumenten aufrütteln – nun wird er von ihr ignoriert

Jeder stirbt für sich allein

Foto: Mark Wilson / Getty

Zum Mythos des US-Journalismus gehören Geschichten vom heroischen Whistleblower, dem Insider, der seine Karriere riskiert und Interna an die Medien weiterleitet, um Missstände aufzudecken. Der Whistleblower verstößt gegen Gesetze und Regeln, genießt aber häufig öffentliche Sympathie, Wohlwollen und Respekt in den Medien. Bei dem Wikileaker Bradley Manning ist das ganz anders. Die Wikileaks-Enthüllungen waren für den Staat kein peinlicher Ausrutscher auf der Spielwiese, wo Journalismus mit der Regierung plänkelt. Es gibt keine Gnade für den seit Mai 2010 in Untersuchungshaft sitzenden IT-Fachmann aus dem US-Heer. Der Staatsanwaltschaft geht es nicht nur um Mannings Verstoß gegen die Geheimhaltung.

Für die Weitergabe von Dokumenten an Wikileaks übernahm Manning, der im Dienst Zugang zu Top Secret-Material hatte, inzwischen die Verantwortung. Dieses Geständnis könnte ihm 20 Jahre Haft bringen. Die Staatsanwaltschaft wirft Manning vor, den Feind begünstigt zu haben. Der anstehende Prozess soll beweisen, dass die Wikileaks-Dokumente der nationalen Sicherheit geschadet haben. Bin Laden habe sich persönlich für das Material interessiert. Für den Vorwurf „Feindbegünstigung“ wird gar ein historischer Fall bemüht. Im amerikanischen Bürgerkrieg hätte ein Soldat 1863 einer Zeitung die Namen von Offizieren gegeben. Dieser Informant sei wegen „indirekter Informationsweitergabe an den Feind“ mit drei Monaten Gefängnis bestraft worden.

Mannings Sympathisanten vertreiben T-Shirts und Poster mit der Aufschrift I am Bradley Manning – US-Medienkonzerne hüllen sich hingegen in I am not Bradley Manning-Hemden. Mannings Wikileaks-Dokumente sind zwischenzeitlich in Tausenden Artikeln und Dokumentionen zitiert worden, doch droht der Urheber in einem schwarzen Loch zu verschwinden. Man geht auf Distanz, porträtiert Manning lieber als instabilen, mit seiner Gender-Identität ringenden jungen Mann. Aus dem Gerichtssaal berichten der britische Guardianund Blogger, etwa auf firedoglake.com.

Ein Käfig als Zelle

Bradley Manning hat Ende Februar umfassend über seine Motive ausgesagt. Er sprach über seine persönlichen Schwierigkeiten als einer, der nicht so richtig ins Militär passte und Probleme hatte mit seinem Freund zu Hause. In seiner Erklärung allerdings (s.bradleymanning.org) präsentiert er sich als politisch und humanitär motivierter Verweigerer, der viel nachdachte und schließlich nein sagte. Am 27. Februar 2010 habe seine Einheit einen Bericht erhalten über die Festnahme von 15 Personen durch die irakische Polizei. Manning, Experte für Milizen, sollte dazu recherchieren. Er habe festgestellt, dass keiner der Festgenommenen Kontakte zu terroristischen Gruppen unterhielt. Die Flugblätter der Verhafteten hätten vielmehr Korruption in der Regierung von Premier Nuri al-Maliki angeprangert. Er habe seinen Vorgesetzten berichtet, sei aber angewiesen worden, das Thema fallen zu lassen und die dortige Polizei zu unterstützen.

Manning in seiner Aussage: „Ich wusste, wenn ich fortfuhr, der Polizei in Bagdad dabei zu helfen, politische Gegner von Premier al-Maliki zu identifizieren, würden die eingesperrt und sehr wahrscheinlich von einer polizeilichen Spezialeinheit gefoltert. Man würde sie eine sehr lange Zeit nicht mehr sehen – wenn überhaupt.“ Also habe er Wikileaks das Material geschickt.

Es handelte sich um fast 450.000 Dokumente zum Irak- und Afghanistan-Krieg – sogenannte SigActs-Berichte, in Echtzeit niedergeschriebene Meldungen über „significant actions“ an der Front. Sie dokumentierten mehr als 100.000 Todesfälle. Das Material habe ihn deprimiert, sagte Manning. Er habe eine öffentliche Debatte in den USA anstoßen wollen über „Counterinsurgency-Operationen, bei denen die Menschen in den betroffenen Gebieten ignoriert werden“. Auf Heimaturlaub Anfang 2010 habe er die Washington Postund die New York Times wegen der Dokumente kontaktiert, aber es habe niemand zurückgerufen. Die Redaktionen beider Zeitungen geben heute an, sie wüssten von nichts.

Das außerordentliche Verfahren gegen Bradley Manning mit monatelanger Haft in einer 1,80 mal 2,40 Meter großen Zelle und „grausamer, inhumaner und erniedrigender Behandlung“, wie der UN-Sonderberichterstatter für Folter feststellte, sendet Signale.

Hochrangige Regierungsvertreter lassen routinemäßig geheime Informationen durchsickern an die Medien. Was hat man nicht alles erfahren über die gezielte Tötung Bin Ladens. Selbst über die Sitzungen im Weißen Haus, bei denen der Präsident angeblich unter Abwägung aller Fakten entscheidet, welcher Terrorist als nächster getötet werden soll. Manning gilt als gefährlich, weil man nicht kontrollieren konnte, was der Soldat an Informationen freisetzte. Die digitale Welt macht den Regierungen Sorgen. Nicht umsonst warnen US-Geheimdienste „vor Cyber-Verbrechen“, die es zu bekämpfen gelte.

Vor dem Militärgericht in Fort Meade (Maryland) fragte die Richterin die Staatsanwältin, ob sie Manning auch anklagen würde, hätte er die Dokumente nicht Wikileaks, sondern der New York Times gegeben. Ja, lautete die Antwort und sollte wohl ein Schuss vor den Bug der Medien sein. Nächste Woche beginnt die erste öffentliche Anhörung in dem Verfahren.

KOMMENTARE (23)

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SZOPIENICE OS 06.04.2013 | 10:56

Ich bin euer Spion

Von Mordechai Vanunu 

Mir bleibt keine andere Wahl. Auch wenn ich nur ein kleiner Kerl, ein einzelner Bürger,
ein ganz gewöhnlicher Kumpel bin – ich werde meine Pflicht tun.
Ich habe die Stimme meines Gewissens gehört.
Es gibt für mich keinen Ausweg.
Es ist eine kleine Welt gegen Big Brother.
Hier steh ich zu deinen Diensten. Hier mache ich meinen Job.
Nimm es von mir! Komm und urteile!
Nimm mir die Last weg! Trag sie mit mir!
Setz meine Arbeit fort! Stopp den Zug!
Steigt aus!

Übersetzung: Ellen Rohlfs
Quelle: ZNet Deutschland 26.04.2004

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30SEC 06.04.2013 | 11:02

„Es handelte sich um fast 450.000 Dokumente zum Irak- und Afghanistan-Krieg – sogenannte SigActs-Berichte, in Echtzeit niedergeschriebene Meldungen über „significant actions“ an der Front. Sie dokumentierten mehr als 100.000 Todesfälle.“
Das reichte für 2-3 Wochen Aufregung in den Medien und 99% der „significant actions“ erblickten nie das Licht der Öffentlichkeit. Die riesige Menge des Materials war und ist überwältigend und nach ein paar Kostproben zieht die Karawane weiter zum nächsten Scoop. Manning wird dennoch exemplarisch für Jahre eingekerkert werden. Nachahmungsbereite Überzeugungstäter: Finger weg!

Jetzt gibt es (ausgedruckt) Lastwagen füllendes Material eines  „Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten“ zu geheimen Schwarzgeldkonten weltweit. Gunter Sachs ist tot, de mortuis nihil nisi bonum.

Ob im Mai noch etwas von den Oasen der Superreichen zu lesen sein wird? Oder werden sie dann gar schon in den Wüsten der armseligen Steuerzahler angekommen sein?

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VERWENDUNGSZWECK 06.04.2013 | 12:28

Sie schlechte Behandlung Mannings steht in Tradition des schlechten Verhaltens Amerikas gegenüber Afghanistan. Ist der Ruf erst ruiniert, sauigelt’s sich ganz ungeniert.

Sicher ist jedenfalls, dass so schnell kein weiterer Armeeangehöriger ähnlich brisantes Material leakt. Soviel wurde erreicht.

Bei den Afghanen und den Muslimen allgemein hat das schlechte Benehmen Amerikas eher zu noch mehr Widerstandgeist geführt. Da heißt es seit dem sich abzeichnenden Sieg über die Besetzertruppen: Viel Feind, viel Ehr.

Lange waren die Muslime nicht mehr so beseelt, und die Falken haben endlich wieder einen Feind. Die Welt hat wieder Pole und ist im Lot.

Robert Zapf
ROBERT ZAPF 06.04.2013 | 13:56

Auch von mir herzlichen Dank für den Beitrag.
Hier noch zwei Links, wo man auch direkt helfen kann.

http://www.bradleymanning.org/
http://www.standwithbrad.org/

Ich selbst habe zur Verteidigung von Manning über den ersten Link Geld gespendet. Ich habe auch einen Brief aus Oakland erhalten, in dem mir gedankt wurde und das zur Zeit eingegangene Spendengeld mitgeteilt wurde ( am 18.03. 155 000 $ ).
Ich weiß nicht, inwieweit dies ausreichend ist, aber man kann auf alle Fälle selbst etwas tun.

Columbus
COLUMBUS 06.04.2013 | 14:43

Ganz wichtig, diesen Bradley Manning nie mehr zu vergessen. Danke, Herr Ege.

„Für mich ist Bradley Manning ein Held. Dazu einer, der eine höhere Moral kennt und nicht eine Geschäftsidee oder das „Right or wrong my country“ vor sich her trägt.

Er ist vor allem einer von jenen „kleinen Helden“, den „Heroes in waiting“. Was es dazu braucht, erklärt der Sozialpsychologe Philip Zimbardo in etwas mehr als einer Viertelstunde:

http://www.youtube.com/watch?v=OsFEV35tWsg 

Ich kann mich selbst zitieren, ohne rot zu werden.

Christoph Leusch

balsamico
BALSAMICO 06.04.2013 | 14:46

Ob im Mai noch etwas von den Oasen der Superreichen zu lesen sein wird? Oder werden sie dann gar schon in den Wüsten der armseligen Steuerzahler angekommen sein?

Wo denken Sie hin? In den Wüsten der armseligen Steuerzahler kommen die nie an. Dafür aber in den Konferenzzimmern der besten und teuersten Anwaltskanzleien der Welt (die nur deshalb die besten und teuersten Anwaltskanzleien sind, weil sie Teil des weltweiten Steuervermeidungsnetzwerkes sind), wo die Strategien ausgeheckt werden, mit denen die dank Steuerhinterziehung gut betuchten Mandanten vor dem Schlimmsten bewahrt werden, nämlich  davor, jemals in den Wüsten der armseligen Steuerzahler anzukommen. Und gehen Sie ruhig davon aus, dass sich die Anwälte richtig ins Zeug legen werden, denn schließlich geht es dabei auch um ihr Überleben.

Aber was hat das mit Manning zu tun? Der hat ja nur den Militärs in die Suppe gespuckt und nicht der Hochfinanz. Aber klar, dass der auch einen Anwalt bekommt. Einen Pflichtverteidiger vielleicht, oder einen gutmenschelnden Idealisten, der leider, leider, nichts für ihn tun können wird. Oder glaubt jemand, so einer würde nicht nur der guten Ordnung halber zur Kenntnis genommen, damit es nicht so aussieht, als habe sich Manning nicht gehörig verteidigen können? Ich fürchte: Wenn Manning aus dem Knast rauskommt, wird er ein gebrochener Mann sein. Und so soll es ja auch sein, damit keiner auf die Idee kommt, es ihm gleich zu tun! Denn wo kämen wir denn da hin, wenn die Kreise der großen Nummern durch kleine Whistleblower gestört werden könnten, egal ob in der Hochfinanz oder beim Militär?

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DIGITALES 06.04.2013 | 19:49

Selbst im Freitag Redaktionsteil wurde gemutmaßt Bradley Mannings hielte Wikileaks.org auf.

Größere Verachtung konnte selbst die US-Administration kaum aufbieten.

Ich hatte es damals genauso hingeschrieben: mehrfach.

Einige Beiträge wurden gelöscht, über alle indes war man wohlerzogen hineweggegangen.

Mannings dürfte, sollte das so weitergehen, verrotten in irgendeinem US-Knast bis er verfault ist.

Es wird Zeit dagegen etwas zu unternehmen.

Robert Zapf
ROBERT ZAPF 06.04.2013 | 21:44

Das es die Medien nicht aufgreifen, stimmt eben nicht ganz.
Es gibt auch in Deutschland Medien, die das tun.

Junge Welt:
http://www.jungewelt.de/2013/03-06/029.php?sstr=bradley%7Cmanning
http://www.jungewelt.de/2013/03-02/061.php?sstr=bradley%7Cmanning
http://www.jungewelt.de/2013/01-21/007.php?sstr=bradley%7Cmanning
http://www.jungewelt.de/2013/01-12/039.php?sstr=bradley%7Cmanning
http://www.jungewelt.de/2012/12-14/033.php?sstr=bradley%7Cmanning
http://www.jungewelt.de/2012/12-08/046.php?sstr=bradley%7Cmanning
http://www.jungewelt.de/2012/12-04/015.php?sstr=bradley%7Cmanning

Neues Deutschland:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/814551.manning-wollte-debatte-zu-kriegseinsaetzen.html?sstr=bradley|manning
http://www.neues-deutschland.de/artikel/809596.militaerprozess-gegen-manning-verschoben.html?sstr=bradley|manning
http://www.neues-deutschland.de/artikel/806342.mannings-haftlage-als-schande-kritisiert.html?sstr=bradley|manning
http://www.neues-deutschland.de/artikel/806263.prozess-gegen-manning-verschoben.html?sstr=bradley|manning
http://www.neues-deutschland.de/artikel/806065.manning-dachte-an-selbstmord.html?sstr=bradley|manning
http://www.neues-deutschland.de/artikel/805930.assange-erkrankt-manning-schikaniert.html?sstr=bradley|manning

Beim ND arbeitet übrigens Tom Strohschneider, früher Freitag.

Auch in der TAZ gibt es 60 Treffer.
Und auch beim Freitag wird man schon vor diesem Blog fündig.
Allerdings wurde in der bürgerlichen Presse bestimmt mehr über Pussy Riots geschrieben als über Manning.

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DER LEHMANN 06.04.2013 | 22:00

Bradly Manning wird nicht von der Öffentlichkeit ignoriert, sondern von den amerikanischen (und deutschen) Massenmedien. Schon vor dem Prozessbeginn haben haben amerikanische Aktivisten vor dem Gefängnis und dem Gericht demonstriert. Die amerikanische Nachrichensendung “Democracy Now” hat ausführlich darüber fast täglich berichtet. Über die Gerichtsverhandlung in der Bradley Manning zum ersten Mal seinen Standpunkt ausführlich darlegen konnte hat “Democracy Now” mit einem einstündigen Programm  am 12. März 2013 berichtet und sogar ein Audiotape von Bradley Mannings Vortrag vorgespielt, das aus dem Gerichtsaal geschmuggelt wordebn ist. Siehe: http://www.democracynow.org/2013/3/12/bradley_manning_speaks_in_leaked_court

Über all das kein Wort in ARD und ZDF. Auch nichts im Spiegel und Spiegel Online! Das ist besonders bedrückend und beschämend, denn der Spiegel hat mit der Veröffentlich etlicher Wikileaks-Dokumente gewaltig versucht seine Auflagen zu boosten. Es gab sogar ein Spiegel-Extra!

Nun aber totales Schweigen im Walde!

Der Bradley Manning Fall ist ein Paradebeispiel wie unsere Massenmedien uns von Themen isolieren, die für sie schlicht und einfach Tabu sind. Denn was nicht sein darf, darf eben nicht sein…

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DIGITALES 07.04.2013 | 01:15

Manning passt eben weder in die „Always Ultra“ noch in die Pickelhauben Demikratie, die zwar alle mögliche wollen – bloß vor einem auf der Hut wirken: vor Demokraten in Uniform.

Vlt haben wir es deswegen nichtzuletzt auch mit Söldnerheeren zu tun, die aufeinander losgehetzt werden.

Ich weiß nicht, wer Manning ist, geschweige denn ob er so weit denken konnte in Konsequenz.

Sollte er so weit gedacht haben, umso größeren Respekt vor ihm und seiner Leistung.

Und geschämt hatte ich mich schon angesichts dessen was der Freitag zu dieser Causa außer hochtrabender Besserwisserei bislang zu bieten hatte.

Umso besser, dass das mit diesem Artikel wenigstens etwas Bewußter daherzukommen scheint.

Und: wovor man sich ebenfalls hüten sollte: Wikileaks als Opfer eines wie auch immer gearteten Commonwealth zu betrachten:

Die Beteiligten, die Wikileaks aus sich selbst heraus gekickt haben sind namentlich bekannt und jeder weiß, welche Schmierenkomödie da mit Assange angestellt wird und werden soll und welche er selbst daraus auch fabriziert.

Sorgen wir dafür, dass Manning nicht als Opfer wohlverzogener Vollidioten dastehen wird.

http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/jeder-stirbt-fuer-sich-allein

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