Startseite » Umweltmarsch » Radioaktives Wasser sickert in den Boden: Im japanischen Kernkraftwerk Fukushima ist erneut eine gravierende Panne aufgetreten. In der Nacht traten bis zu 120 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser aus einem Tank aus und drangen in den Boden ein. Trotz weltweiter Demonstrationen zum Jahrestag des Unglücks will Der neue Ministerpräsident Shinzo Abe will viele der stillgelegten Atomkraftwerke wieder hochfahren und sogar neue bauen. Momentan sind nur zwei der 50 japanischen Atommeiler am Netz. In Paris bildeten 20.000 Kernkraftgegner eine Menschenkette um die Schaltzentralen von Politik und Atomkonzernen. Frankreich ist nach den USA das Land mit den meisten Kernreaktoren in der Welt. Nach Berechnungen französischer Wissenschaftler könnte eine Atomkatastrophe Schäden in Höhe von mehr als 400 Milliarden Euro verursachen. “Ich glaube Fukushima war ein ziemlicher Schock für die Franzosen, denn es geschah in einem industrialisierten Land, einem Land wie unserem. Und deshalb hat sie der Unfall in Fukushima mehr beunruhigt als der in Tschernobyl”, meint Greenpeace-Sprecherin Sophia Majnoni d’Intignano.

Radioaktives Wasser sickert in den Boden: Im japanischen Kernkraftwerk Fukushima ist erneut eine gravierende Panne aufgetreten. In der Nacht traten bis zu 120 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser aus einem Tank aus und drangen in den Boden ein. Trotz weltweiter Demonstrationen zum Jahrestag des Unglücks will Der neue Ministerpräsident Shinzo Abe will viele der stillgelegten Atomkraftwerke wieder hochfahren und sogar neue bauen. Momentan sind nur zwei der 50 japanischen Atommeiler am Netz. In Paris bildeten 20.000 Kernkraftgegner eine Menschenkette um die Schaltzentralen von Politik und Atomkonzernen. Frankreich ist nach den USA das Land mit den meisten Kernreaktoren in der Welt. Nach Berechnungen französischer Wissenschaftler könnte eine Atomkatastrophe Schäden in Höhe von mehr als 400 Milliarden Euro verursachen. “Ich glaube Fukushima war ein ziemlicher Schock für die Franzosen, denn es geschah in einem industrialisierten Land, einem Land wie unserem. Und deshalb hat sie der Unfall in Fukushima mehr beunruhigt als der in Tschernobyl”, meint Greenpeace-Sprecherin Sophia Majnoni d’Intignano.

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Im japanischen Kernkraftwerk Fukushima ist erneut eine gravierende Panne aufgetreten. In der Nacht traten bis zu 120 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser aus einem Tank aus und drangen in den Boden ein.

In den insgesamt sieben Tanks wird Kühlwasser aufbewahrt. Nach Angaben des Betreibers Tepco soll das restliche Wasser aus dem lecken Tank in den kommenden zwei Wochen in andere Behälter gepumpt werden. Der beschädigte Tank befindet sich rund 800 Meter vom Meer entfernt. Tepco-Specher Masayuki Ono erklärte: “Die Messungen in der Bucht zeigen keine hohen Verstrahlungswerte an. Wir gehen also davon aus, dass das Meer nicht verseucht wurde.”

Am Freitag fiel bereits das Kühlsystem eines Abklingbeckens bei Reaktor 3 aus. Die Panne konnte nach drei Stunden behoben werden. Die Zukunft der Energieversorgung wird heftig diskutiert. Japan muss derzeit Strom in großen Mengen teuer importieren. Ministerpräsident Shinzo Abe ist für eine Renaissance der Atomkraft in seinem Land.

http://de.euronews.com/2013/04/06/fukushima-radioaktives-wasser-sickert-in-den-boden/

Fast zwei Jahre nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi haben mehrere Tausend Japaner gegen Atomkraft demonstriert. Sie forderten den Verzicht auf Kernenergie. Der neue Ministerpräsident Shinzo Abe will viele der stillgelegten Atomkraftwerke wieder hochfahren und sogar neue bauen. Momentan sind nur zwei der 50 japanischen Atommeiler am Netz.

“Ich mache mit, weil wir zwei Jahre nach der Katastrophe noch immer Atomkraft nutzen”, berichtet die 59-jährige Hausfrau Kazuko Moto.

Es war die größte Demonstrationen in Japan seit dem Protesten gegen den Vietnamkrieg in den 60er Jahren.Für Montag sind in ganz Japan Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Erdbebens und des Tsunami geplant.

In Paris bildeten 20.000 Kernkraftgegner eine Menschenkette um die Schaltzentralen von Politik und Atomkonzernen. Frankreich ist nach den USA das Land mit den meisten Kernreaktoren in der Welt. Nach Berechnungen französischer Wissenschaftler könnte eine Atomkatastrophe Schäden in Höhe von mehr als 400 Milliarden Euro verursachen.

“Ich glaube Fukushima war ein ziemlicher Schock für die Franzosen, denn es geschah in einem industrialisierten Land, einem Land wie unserem. Und deshalb hat sie der Unfall in Fukushima mehr beunruhigt als der in Tschernobyl”, meint Greenpeace-Sprecherin Sophia Majnoni d’Intignano.

Vor den deutschen Atomkraftwerken Grohnde, Gundremmingen und Neckarwestheim demonstrierten mehr als 25.000 Menschen für einen sofortigen Atomausstieg. Im niedersächsischen Grohnde simulierten mit Flüchtlingstrecks und Dekontaminierungsstationen die Folgen einer Atomkatastrophe an dem Kraftwerk.

Nach der Katastrophe von Fukushima beschloss die deutsche Regierung, alle Kernkraftwerke bis 2022 stillzulegen. 8 der 17 Reaktoren wurden bereits außer Dienst gestellt.

http://de.euronews.com/2013/03/10/anti-atomkraftproteste-am-fukushima-jahrestag


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