Startseite » Uncategorized » Mit der Privatwirtschaft der Eurozone geht es zunehmend bergab. „Italien und Spanien steckten im März noch immer tief in der Krise, Frankreich sackte in beschleunigtem Tempo ab“, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. „Auch in Deutschland kam das Wachstum fast zum Erliegen – was bedeutet, dass sich auch der letzte Hoffnungsschimmer zu verflüchtigen beginnt.“

Mit der Privatwirtschaft der Eurozone geht es zunehmend bergab. „Italien und Spanien steckten im März noch immer tief in der Krise, Frankreich sackte in beschleunigtem Tempo ab“, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. „Auch in Deutschland kam das Wachstum fast zum Erliegen – was bedeutet, dass sich auch der letzte Hoffnungsschimmer zu verflüchtigen beginnt.“

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Euro-Wirtschaft beschleunigt Talfahrt

4. April 2013, 11:36

Neben der Industrie schwächelten auch die Dienstleister im März deutlich

Berlin – Mit der Privatwirtschaft der Eurozone geht es zunehmend bergab. Neben der Industrie schwächelten auch die Dienstleister im März deutlich und beschleunigten ihre Talfahrt, wie das Markit-Institut am Donnerstag zu einer Umfrage unter 5.000 Firmen mitteilte. Das Barometer für beide Sektoren sank um 1,4 auf 46,5 Punkte und entfernte sich damit immer weiter von der 50-Zähler-Marke, ab der es Wachstum signalisiert.

„Italien und Spanien steckten im März noch immer tief in der Krise, Frankreich sackte in beschleunigtem Tempo ab“, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. „Auch in Deutschland kam das Wachstum fast zum Erliegen – was bedeutet, dass sich auch der letzte Hoffnungsschimmer zu verflüchtigen beginnt.“

Zuversicht unbegründet

Nach einem vielversprechenden Start der Euro-Wirtschaft ins neue Jahr hatte es Zuversicht gegeben, dass der Währungsraum sein Konjunkturtal von Ende 2012 rascher als gedacht hinter sich lassen könnte. Doch es kam anders: „Verstärkt hat sich die anhaltende Rezession aus Unternehmenssicht durch die Verunsicherung aufgrund der Schuldenkrise und der politischen Instabilität“, betonte Williamson und verwies auf die Patt-Situation nach der Wahl in Italien. „Auch der verpfuschte Rettungsplan für Zypern wirkte sich negativ auf das Geschäftsklima aus.“ Das Land muss von seinen Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Finanzhilfen über rund zehn Milliarden Euro vor der Staatspleite gerettet werden.

Für das erste Quartal rechnet Markit erneut mit einem Schrumpfen der Euro-Wirtschaft. Das Minus dürfte allerdings geringer ausfallen als im Schlussquartal 2012 mit 0,6 Prozent, sagte Williamson. Der Einkaufsmanagerindex für den Service-Sektor fiel im März um 1,5 auf 46,4 Punkte – die Geschäfte der Dienstleister liefen damit so schlecht wie seit Oktober nicht mehr. Denn das Auftragsminus war so groß wie zuletzt im September.

Trotz der Zypern-Krise blickten die Dienstleister optimistischer nach vorn als zuletzt. Allerdings sind dabei die Unterschiede zwischen den einzelnen Euro-Ländern beträchtlich: So ist die Stimmung in Deutschland, Italien und Spanien gut. Die französischen Dienstleister hingegen sind für die nächsten zwölf Monate so pessimistisch wie seit über vier Jahren nicht mehr. (Reuters, 4.4.2013)


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