Startseite » Marsch für Frieden » Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bezeichnete Atomwaffen als Garanten für die Souveränität des Landes, also nicht als Angriffswaffen (wie es offen die USA bezüglich ihrer Atonwaffen tun), sondern als Verteidigungswaffen. In der modernen Geschichte sei kein Land angegriffen worden, das über Atomwaffen verfügte. Nicht zuletzt der Irakkrieg hat bewiesen, dass kein Rechtssystem – und auch die UNO – heute ein Land vor einem Angriff der USA und Großbritanniens schützen kann, wenn deren Konzerne dort Rohstoffe unter ihre Kontrolle bringen wollen. Nordkorea hat – so die USA – der Ankündigung des Kriegszustandes angesichts der großen Manöver seiner Gegner an seinen Grenzen – nicht durch eine Mobilmachung umgesetzt.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bezeichnete Atomwaffen als Garanten für die Souveränität des Landes, also nicht als Angriffswaffen (wie es offen die USA bezüglich ihrer Atonwaffen tun), sondern als Verteidigungswaffen. In der modernen Geschichte sei kein Land angegriffen worden, das über Atomwaffen verfügte. Nicht zuletzt der Irakkrieg hat bewiesen, dass kein Rechtssystem – und auch die UNO – heute ein Land vor einem Angriff der USA und Großbritanniens schützen kann, wenn deren Konzerne dort Rohstoffe unter ihre Kontrolle bringen wollen. Nordkorea hat – so die USA – der Ankündigung des Kriegszustandes angesichts der großen Manöver seiner Gegner an seinen Grenzen – nicht durch eine Mobilmachung umgesetzt.

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  • 2. April 2013, 15:27
    • Drei Satellitenbilder von Yongbyon vom März, Juni und August vergangenen Jahres.vergrößern 959×300
      foto: geoeye and ihs jane’s defence weekly/ap/dapd

      Drei Satellitenbilder von Yongbyon vom März, Juni und August vergangenen Jahres.


    • Die Sprengung des Kühlturms von Yongbyon im Juni 2008.
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      Die Sprengung des Kühlturms von Yongbyon im Juni 2008.

    • Ein F-16 Kampfjet landet auf der US-Militärbasis in Osam, 35 Kilometer südlich von Seoul.vergrößern 959×500
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      Ein F-16 Kampfjet landet auf der US-Militärbasis in Osam, 35 Kilometer südlich von Seoul.

    • Panzerhaubitzen der südkoreanischen Marine während einer Übung nahe der Grenzstadt Paju.vergrößern 959×600
      foto: ap photo/lee jin-man

      Panzerhaubitzen der südkoreanischen Marine während einer Übung nahe der Grenzstadt Paju.

    Kim Jong-un bezeichnet Atomwaffen in Rede als Garanten für Souveränität des Landes

    Pjöngjang/Seoul – Nordkorea hat die Wiederinbetriebnahme seines Atomreaktors in Yongbyon angekündigt. Sämtliche Anlagen in Yongbyon sollen „nachjustiert und neu gestartet“ werden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Die Maßnahme sei Teil einer Politik der „qualitativen und quantitativen Stärkung der atomaren Streitkraft“, wurde ein Atomenergiesprecher zitiert. Außerdem diene sie dazu, die „akute“ Energielücke mit ihren Stromausfällen zu schließen.

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    Der knapp hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Pjöngjang gelegene Reaktor war im Sommer 2007 nach Verhandlungen der Sechsergruppe (Nord- und Südkorea, China, Japan, Russland und die USA) abgeschaltet worden, was die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) bestätigte. In Yongbyon wurde Plutonium produziert, das Nordkorea für seinen ersten Atomwaffentest im Oktober 2006 nutzte. Schon seit einiger Zeit gab es Spekulationen über Bauvorhaben in Yongbyon und die Wiederinbetriebnahme des Reaktors.

    Abschreckung und Wohlstand

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bezeichnete unterdessen Atomwaffen als Garanten für die Souveränität des Landes. Sie dienten der Abschreckung und seien Grundlage für Wohlstand, sagte Kim am Sonntag in einer Rede vor dem Zentralkomitee der Arbeiterpartei in Pjöngjang, die die KCNA am Dienstag veröffentlichte. In der modernen Geschichte sei kein Land angegriffen worden, das über Atomwaffen verfügte. In der Rede stellte Kim offenbar die wirtschaftlichen Aspekte in den Vordergrund.

    Politische Beobachter werteten die Äußerungen als leichtes Abrücken von der nordkoreanischen Kriegsrhetorik, die in den vergangenen Wochen vorgeherrscht hatte. Kim versuche offenbar, mehr zu wirtschaftlichen Fragen überzuschwenken, sagte Yang Moo Jin von der Universität für Nordkoreanische Studien in Seoul.

    China kritisiert Ankündigung

    Nordkoreas Verbündeter China reagierte „mit Bedauern“ auf die Ankündigung Nordkoreas. Sie bedeutete einen weiteren Dämpfer für die Bemühungen der Regierung in Peking, Abrüstungsgespräche auf der koreanischen Halbinsel wieder in Gang zu bringen.

    USA: Keine Hinweise auf Mobilmachung

    In den vergangenen Tagen hatte sich der Ton im Konflikt zwischen Nord- und Südkorea verschärft. Südkorea drohte dem kommunistischen Norden im Falle eines Angriffs mit einem massiven und raschen militärischen Gegenschlag. Zuvor hatte Nordkorea Südkorea und dessen Verbündetem USA wiederholt mit einem Angriff gedroht. Nach Erkenntnissen der USA gibt es aber keine Hinweise auf eine großangelegte Mobilmachung Nordkoreas.

    Die US-Kriegsmarine schickt angesichts der Spannungen auch einen mit Raketen bestückten Zerstörer in den Pazifik, meldete der TV-Sender NBC am Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter. Allerdings ließ Nordkorea seiner verschärften Kriegsrhetorik nach Erkenntnissen der USA bisher keine Taten folgen.

    USA schicken Kampfjets zu Manöver

    Bereits zuvor hatten die USA von ihrem Stützpunkt Kadena in Japan zwei F-22-Jagdflieger mit Tarnkappeneigenschaften nach Südkorea geschickt. Dort sollten sie an den jährlichen gemeinsamen Militärübungen teilnehmen, sagte ein Sprecher des US-Streitkräfte in Südkorea (USFK).

    Die USA nähmen die jüngsten Äußerungen ernst, hätten vorerst aber „keine Handlungen gesehen, die die Rhetorik stützen“, sagte Präsidialamtssprecher Jay Carney am Montag. „Trotz der harschen Worte, die wir aus Pjöngjang zu hören bekommen, erkennen wir keine Änderungen an der militärischen Aufstellung Nordkoreas wie etwa großangelegte Mobilmachungen oder die Positionierung von Streitkräften.“ (APA/Reuters//red, derStandard.at, 2.4.2013)

    http://derstandard.at/1363706609395/Nordkorea-will-Atomreaktor-wieder-in-Betrieb-nehmen


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