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Gegen den Hass: Zehn Thesen zum Feindbild Islam von Jürgen Todenhöfer (früherer CDU-Bundestagsabgeordneter) – „Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet. Nichts fördert den Terrorismus mehr als die „Antiterrorkriege“ des Westens. Sie sind ein Terrorzuchtprogramm. Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem „muslimischen Terrorismus“ die religiöse Maske vom Gesicht reißen.Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und Nächstenliebe die zentralen Gebote.

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Zehn Thesen zum Feindbild Islam von Jürgen Todenhöfer

von Michael Blume, 08. September 2012, 21:22
Vor wenigen Wochen habe ich mir erlaubt, an Muslime einen Feiertagsgruss samt der Vorstellung einer Süßspeise zu bloggen – und selbst das, was in unserer vielfältigen Gesellschaft längst Alltag sein sollte, „lockte“ gleich wieder die üblichen Islambasher auf den Plan. Und wieder mal gab es rassistisches, drohendes Geraune zuhauf, wie ich ja auch bereits einen „Steckbrief“ durchdie rechtsextremen Verschwörungstheoretiker von Nürnberg 2.0 an der Seite anderer Wissenschaftler, Publizisten, Demokraten & Christen erhalten habe. Also habe ich mich jetzt entschieden, auch eine Kategorie „Islam“ einzurichten, um aktiver denn je gegen Vorurteile und Verschwörungstheorien aufzuklären.

Heute stelle ich Ihnen die auch als Buch erschienenen „Zehn Thesen zum Feindbild Islam“ von Jürgen Todenhöfer vor, der bis 1990 als CDU-Bundestagsabgeordneter amtierte. Fast zwei Jahrzehnte wirkte er in unserem Parlament als Experte für Entwicklungspolitik und später für Fragen der Rüstungskontrolle. Wenn ich auch in manchem nicht mit ihm übereinstimme (und beispielsweise das Islam-Buch von Reinhard Baumgarten noch deutlich differenzierter finde), so imponiert mir, dass der Christ und Demokrat die Courage zeigt, dem islamfeindlichen Mainstream in Medien, Internet und Teilen der Gesellschaft die Stirn zu bieten. Vielen Menschen ist ja gar nicht mehr bewusst, dass man die Geschehnisse auch noch anders sehen kann, als es uns regelmäßig dargeboten wird. Die Westdeutsche Allgemeine formulierte m.E. zu Recht: „Todenhöfer öffnet mit seinen Thesen einen anderen Blickwinkel auf den ‚Kampf gegen den Terrorismus‘ und die muslimische Welt – in der aktuellen Debatte um Islam und Islamismus ein Gewinn.“

Sehen Sie selbst, wie man die Weltlage und die zweitgrößte Weltreligion als Christ und Demokrat auch sehen kann.

10 Thesen Jürgen Todenhöfers zum Feindbild Islam:

  1. Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.
  2. Nichts fördert den Terrorismus mehr als die „Antiterrorkriege“ des Westens. Sie sind ein Terrorzuchtprogramm.
  3. Terrorismus ist kein typisch muslimisches, sondern ein weltweites Problem.
  4. Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege auch.
  5. Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt.
  6. Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und Nächstenliebe die zentralen Gebote.
  7. Die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leidet unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten.
  8. Der Westen muss die muslimische Welt genauso fair und großzügig behandeln, wie er zu Recht Israel behandelt. Muslime sind genauso viel wert wie Juden und Christen.
  9. Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem „muslimischen Terrorismus“ die religiöse Maske vom Gesicht reißen.
  10. Das Gebot der Stunde heißt Staatskunst, nicht Kriegskunst – in Afghanistan, in Pakistan, im Irak, im Iran, in Syrien und in Palästina.

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