Startseite » Marsch für Frieden » Syrien: Präsident François Hollande ruderte in der Diskussion um Waffenlieferungen an die zerstrittene Opposition zurück. Hollande stellte klar, dass sich sein Land nun doch weiter an das EU-Waffenembargo gegen Syrien halten wolle. Notwendig sei die Gewissheit, dass für die Opposition gedachte Waffen nicht in die Hände von Terroristen gelangten, sagte der Präsident am Donnerstagabend im TV-Sender France 2. «Im Moment haben wir diese Sicherheit nicht.» Frankreich und Grossbritannien hatten vor zwei Wochen Waffenlieferungen an die syrische Opposition nicht mehr ausgeschlossen. Mehrere EU-Staaten und die USA befürchten, dass sich militante Islamisten in Syrien Kriegsgerät beschaffen, das später für Terroranschläge in Europa oder im benachbarten Israel eingesetzt werden könnte. Selbst ernannte Gotteskrieger gewinnen in dem Bürgerkrieg derzeit zunehmend an Einfluss. In Mali kämpft Frankreich gegen die Johadisten, die es zuvor in Libyen mit Waffen versorgt hatte.

Syrien: Präsident François Hollande ruderte in der Diskussion um Waffenlieferungen an die zerstrittene Opposition zurück. Hollande stellte klar, dass sich sein Land nun doch weiter an das EU-Waffenembargo gegen Syrien halten wolle. Notwendig sei die Gewissheit, dass für die Opposition gedachte Waffen nicht in die Hände von Terroristen gelangten, sagte der Präsident am Donnerstagabend im TV-Sender France 2. «Im Moment haben wir diese Sicherheit nicht.» Frankreich und Grossbritannien hatten vor zwei Wochen Waffenlieferungen an die syrische Opposition nicht mehr ausgeschlossen. Mehrere EU-Staaten und die USA befürchten, dass sich militante Islamisten in Syrien Kriegsgerät beschaffen, das später für Terroranschläge in Europa oder im benachbarten Israel eingesetzt werden könnte. Selbst ernannte Gotteskrieger gewinnen in dem Bürgerkrieg derzeit zunehmend an Einfluss. In Mali kämpft Frankreich gegen die Johadisten, die es zuvor in Libyen mit Waffen versorgt hatte.

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Soldaten begehen ein Massengrab

Wichtige Stadt erobert

Syrische Rebellen melden militärischen Erfolg

International Gestern, 16:06
Syrische Rebellen haben einen strategisch wichtigen Ort nahe der Grenze zu Jordanien erobert. Die Opposition muss hingegen einen Rückschlag aus Frankreich verkraften.

(dpa) Nach Angaben der Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London brachten bewaffnete Regimegegner die Stadt Dael an der Schnellstrasse zwischen Damaskus und Daraa am Freitag vollständig unter ihre Kontrolle.

Trotz dieses militärischen Erfolgs zeichnet sich kein Sieg der Opposition im Bürgerkrieg ab. Präsident François Hollande ruderte in der Diskussion um Waffenlieferungen an die zerstrittene Opposition zurück.

Hollande stellte klar, dass sich sein Land nun doch weiter an das EU-Waffenembargo gegen Syrien halten wolle. Notwendig sei die Gewissheit, dass für die Opposition gedachte Waffen nicht in die Hände von Terroristen gelangten, sagte der Präsident am Donnerstagabend im TV-Sender France 2.

«Im Moment haben wir diese Sicherheit nicht.» Frankreich und Grossbritannien hatten vor zwei Wochen Waffenlieferungen an die syrische Opposition nicht mehr ausgeschlossen.

Oppositionsführer will nicht mehr

Allerdings hat einige Tage darauf der von vielen Ländern anerkannte Oppositionsführer Muas al-Khatib überraschend seinen Rückzug angemeldet. Nach US-Regierungsinformationen wird er noch bis Mai der wichtigsten Oppositionsplattform, der Nationalen Koalition, vorstehen.

Aus Kreisen des syrischen Bündnisses verlautete am Freitag, dass Al-Khatib im November für sechs Monate gewählt worden sei. Wenn er vor Ablauf dieser Zeit zurücktreten wolle, müsse das Gremium, dass ihn gewählt habe, zusammentreten und darüber befinden.

Mehrere EU-Staaten und die USA befürchten, dass sich militante Islamisten in Syrien Kriegsgerät beschaffen, das später für Terroranschläge in Europa oder im benachbarten Israel eingesetzt werden könnte.

Jihadisten gewinnen Einfluss

Selbst ernannte Gotteskrieger gewinnen in dem Bürgerkrieg derzeit zunehmend an Einfluss. Sie lehnen die politische Führung der Nationalen Koalition ab. An den Kriegsschauplätzen kämpfen verschiedene Oppositionsgruppen aber auch oft gemeinsam gegen Truppen von Präsident Bashar al-Asad.

Der Bürgerkrieg forderte am Donnerstag auch an der Universität von Damaskus Todesopfer. Nach offiziellen Angaben kamen auf dem Campus 15 Studenten bei einem Angriff mit Mörsergranaten ums Leben. Insgesamt sind seit Beginn des Konflikts vor mehr als zwei Jahren laut Uno-Schätzungen mindestens 70 000 Menschen getötet worden.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/syrische-rebellen-melden-militaerischen-erfolg-1.18055595


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