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Papst setzt wichtiges Zeichen: (Kriegs-)Leid im Nahen Osten und Freundschaft zwischen Christen und Muslimen betont!

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Kreuzweg-Zeremonie in Rom

Papst dankt Muslimen für Freundschaft

Der Nahe Osten stand im Mittelpunkt der Kreuzwegsprozession, der viele Gläubige am Abend in Rom beiwohnten. Darin steckte auch eine politische Botschaft, die Papst Franziskus in seiner Ansprache verdeutlichte. Er dankte den Muslimen für ihre Freundschaft und nannte sie ein Zeichen der Hoffnung.

Von Stefan Troendle, ARD-Hörfunkstudio Rom

Es mangelte nicht an politischen Zeichen bei der traditionellen „Via Crucis“, bei der die Situation im Nahen Osten im Mittelpunkt stand. Zu erkennen war dies unter anderem an der Auswahl der Personen, die in diesem Jahr das Kreuz tragen durften. Unter ihnen waren ein Pater aus Syrien und zwei Schwestern aus dem Libanon.

Auch die Meditationstexte, die an den einzelnen Stationen verlesen wurden, stammten in diesem Jahr von libanesischen Jugendlichen. „Herr Jesus, Wir vertrauen Dir alle unterdrückten und leidenden Menschen und Völker an – besonders die des gemarterten Nahen Ostens“, hieß es da. „Gib ihnen die Kraft, mit Dir ihr Kreuz der Hoffnung zu tragen.“

Botschaft der Barmherzigkeit

Seine abschließende Ansprache war recht knapp, er wolle nicht viele Worte machen, sagte Franziskus: „In dieser Nacht muss ein einziges Wort bleiben – das Kreuz. Das Kreuz Jesu ist das Wort, mit dem Gott auf das Böse in der Welt geantwortet hat. Manchmal scheint es uns ja, als würde Gott nicht auf das Böse antworten, als ob er still bliebe. In Wirklichkeit hat Gott aber gesprochen, er hat geantwortet, und seine Antwort ist das Kreuz Christi.“ Eine Antwort also, so Franziskus, die Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung sei.

Auch der Papst ging auf die Lage im Nahen Osten ein, er erinnerte an die Libanon-Reise seines Vorgängers Benedikt im vergangenen Herbst. Dabei gab er ein deutliches Zeichen von interreligiösern Dialogbereitschaft: „Wir haben die Schönheit und die Kraft der Gemeinschaft der Christen in diesem Land gesehen und die Freundschaft vieler muslimischer Brüder und vieler anderer gesehen. Das war ein Zeichen für den Nahen Osten und für die ganze Welt: ein Zeichen der Hoffnung.“

http://www.tagesschau.de/ausland/kreuzweg130.html


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