Startseite » Demokratisierungsmarsch » Prozesse gegen Argentiniens Militärdiktatoren! Wird auch gegen die ermittelt, die sie ermutigt haben oder haben machen lassen, auch in der US- und deutschen Regierung? Die deutsche Regierung sollte gefragt werden, was Deutschland damals wusste, auch von den Deutschen, die die Militärs foltern ließen! Sollten auch Helmuth Schmidt und Hand-Dietrischen Genscher zur Rechenschaft gezogen werden, was sie wussten und taten oder nicht taten?

Prozesse gegen Argentiniens Militärdiktatoren! Wird auch gegen die ermittelt, die sie ermutigt haben oder haben machen lassen, auch in der US- und deutschen Regierung? Die deutsche Regierung sollte gefragt werden, was Deutschland damals wusste, auch von den Deutschen, die die Militärs foltern ließen! Sollten auch Helmuth Schmidt und Hand-Dietrischen Genscher zur Rechenschaft gezogen werden, was sie wussten und taten oder nicht taten?

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Der deutschen Regierung unter Bundeskanzler Helmut Schmidt und dem dafür zuständigen Außenminister Hans-Dietrich Genscher wurde mehrfach vorgeworfen, dass sie mehr Wert auf gute wirtschaftliche Beziehungen zu Argentinien gelegt und sich nicht darum gekümmert hätte, dass die insgesamt etwa 100 entführten Deutschen und Deutschstämmigen (z. B. Elisabeth Käsemann und Klaus Zieschank) überlebten.[4][5] Angehörige von deutschen „Verschwundenen“ erhoben vor allem schwere Vorwürfe gegen die deutsche Botschaft in Buenos Aires und das Auswärtige Amt. Es gibt − eingehend dokumentiert im Fall Käsemann − zahlreiche Hinweise, dass die deutschen Behörden trotz eindringlicher Appelle der Familien zu wenig unternahmen, um bei den argentinischen Behörden zugunsten der willkürlich Verhafteten zu intervenieren.[5][6] Im Fall Käsemann gilt dies als besonders tragisch, da sie zum Zeitpunkt der Bitten der Familie an die Behörden zwar schwer gefoltert wurde, aber noch lebte. Nachdem bekannt wurde, dass sie durch vier Schüsse in den Rücken bei einem angeblichen Gefecht mit Rebellen getötet worden war, eine bald widerlegte Schutzbehauptung der Argentinier, meinte ein Familienmitglied: „Ein verkaufter Mercedes wiegt zweifellos mehr als ein Leben.“[4] Bis heute setzt sich die deutsche Organisation Koalition gegen Straflosigkeit teilweise erfolgreich für die Strafverfolgung der an Verbrechen an Deutschen beteiligten Täter ein.

US-Außenminister Henry Kissinger sagte Vertretern der Militärdiktatur 1976, dass er hoffe, dass sie ihr „Terrorismusproblem so schnell wie möglich unter Kontrolle bringen“ würden. Der argentinische Außenminister Guzzetti, der mit scharfer Kritik an den Menschenrechtsverletzungen seiner Regierung gerechnet hatte,[2] war danach in „euphorischer Stimmung“.[3] In den nächsten sieben Jahren ermordeten die Militärs bis zu 30.000 Menschen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Argentinische_Milit%C3%A4rdiktatur_%281976%E2%80%931983%29


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