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Anklage: Bestechungsgelder aus Deutschland für U-Bootkauf kassiert! Die Ex-MAN-Tochter Ferrostaal hatte sich einen Teil des Auftrags durch Bestechung gesichert. Früheres Führungsmitglied der griechichen Sozialisten, Stellvertretender Ministerpräsidten und Verteidigungsminister schon wegen Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft verurteilt.

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Griechischer Ex-Minister bekam acht Jahre Haft

4. März 2013, 14:09

Athen – Der frühere griechische Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos ist wegen Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft und einer Geldstrafe in Höhe von 520.000 Euro verurteilt worden. Ein Gericht in Athen befand den 73-Jährigen für schuldig, den Besitz eines Luxushauses in einem der teuersten Stadtteile von Athen unterhalb der Akropolis verheimlicht zu haben. Zudem hat er nach Auffassung des Gerichts rund 100.000 Euro Geldeinlagen und Wertpapiere nicht deklariert. Das Gericht ordnete auch die Beschlagnahmung des Hauses an.

Es ist der zweite frühere hochrangige griechische Politiker, der ins Gefängnis muss. Vergangene Woche hatte ein Gericht den ehemaligen Bürgermeister von Thessaloniki, Vasilis Papageorgopoulos, wegen Beihilfe zur Veruntreuung von Geldern zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

Tsochatzopoulos hatte es 1995 bis an die Führungsriege der griechischen Sozialisten (PASOK) und des Staates geschafft. 1995 war er stellvertretender Ministerpräsident und zwischen 1996 und 2001 Verteidigungsminister. Er wird sich auch bald wegen Korruption verantworten müssen. Aus diesem Grund sitzt er bereits seit April 2012 in Untersuchungshaft. Er soll gemeinsam mit Verwandten und Mitarbeitern mehrere Millionen Euro Bestechungsgeld für den Kauf von Abwehrraketen aus Russland sowie U-Booten aus Deutschland kassiert haben. Er weist die Vorwürfezurück. (APA, 4.3.2013)

http://derstandard.at/1362107359399/Griechischer-Ex-Minister-bekam-acht-Jahre-Haft

Deutscher U-Boot-Deal: Griechischer Ex-Minister wegen Korruptionsverdacht in Haft

Schwerer Verdacht gegen Ex-Verteidigungsminister Tsochatzopoulos: Der griechische Politiker soll Bestechungsgelder beim Kauf von deutschen U-Booten kassiert haben. Die Ex-MAN-Tochter Ferrostaal hatte sich einen Teil des Auftrags durch Bestechung gesichert. Ein Athener Gericht erließ Haftbefehl.

Ex-Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos: Ungeklärte Geldquellen für LuxushausZur Großansicht

DPA

Ex-Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos: Ungeklärte Geldquellen für Luxushaus

Athen – Der griechische Ex-Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos ist wegen Korruptionsverdachts festgenommen worden. Er soll beim Kauf deutscher U-Boote Bestechungsgelder angenommen haben. Die Athener Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch, dass gegen den Politiker der Sozialisten Haftbefehl erlassen worden sei.

Tsochatzopoulos wurde in seinem Haus in einem vornehmen Athener Viertel festgenommen. Innerhalb der kommenden fünf Tage muss ein Gericht entscheiden, ob der ehemalige Minister in Haft bleibt oder wieder auf freien Fuß kommt.Athen hatte im Jahre 2000 vier U-Boote des Typs 214 im Wert von 2,85 Milliarden Euro in Deutschland gekauft. Nach Angaben deutscher Ermittler soll die ehemalige Man-Tochter Ferrostaal Bestechungsgelder in Millionenhöhe gezahlt haben.

Das griechische Parlament hatte vergangenen Juni bereits Tsochatzopoulos‘ Immunität für seine vergangene Amtszeit aufgehoben. Er ist seit 2009 nicht mehr Mitglied des Plenums. Der 72-Jährige war von 1996 bis 2001 Verteidigungsminister.

Die griechische Justiz war nach mehrjährigen Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, Tsochatzopoulos sei bestochen worden. Er habe nicht ausreichend erklären können, woher das Geld stamme, mit dem er sein Haus in dem teuren Athener Viertel und andere luxuriöse Immobilien gekauft hat. Tsochatzopoulos hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.

Der Industriedienstleister Ferrostaal muss bereits mit knapp 140 Millionen Euro für Schmiergeldzahlungen büßen, die dem Unternehmen nach der Jahrtausendwende lukrative U-Boot-Aufträge in Griechenland und Portugal einbrachten. Ein ehemaliger Vorstand und ein früherer Prokurist, die die Bestechungen eingefädelt hatten, waren im Dezember 2011 vor dem Landgericht München zu Freiheitsstrafen von jeweils zwei Jahren auf Bewährung sowie zu Geldstrafen von 36.000 beziehungsweise 18.000 Euro verurteilt worden.

 

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