Startseite » Demokratisierungsmarsch » Grillo: Wer Italien Geld geliehen hat und sich so verspekuliert hat, verliert seinen Einsatz! Grillo will Neuverhandlungen der Schulden, damit Italien nicht erdrückt wird. Ohne eine neues Abkommen schlägt er die Rückkehr zur Lira vor. „Ich gebe den alten Parteien noch sechs Monate – und dann ist hier Schluss. Dann können sie die Pensionen nicht mehr zahlen und auch die öffentlichen Gehälter nicht mehr.“ „Wenn die PD Bersanis und Berlusconis PDL vorschlagen würden: sofortige Änderung des Wahlgesetzes, Streichung der Wahlkampfkostenerstattung, maximal zwei Legislaturperioden für jeden Abgeordneten – so eine Regierung würden wir selbstverständlich sofort unterstützen“ Grillo sieht im Wahlerfolg die Chance auf eine Generalprobe, um dann die Mehrheit anzustreben!

Grillo: Wer Italien Geld geliehen hat und sich so verspekuliert hat, verliert seinen Einsatz! Grillo will Neuverhandlungen der Schulden, damit Italien nicht erdrückt wird. Ohne eine neues Abkommen schlägt er die Rückkehr zur Lira vor. „Ich gebe den alten Parteien noch sechs Monate – und dann ist hier Schluss. Dann können sie die Pensionen nicht mehr zahlen und auch die öffentlichen Gehälter nicht mehr.“ „Wenn die PD Bersanis und Berlusconis PDL vorschlagen würden: sofortige Änderung des Wahlgesetzes, Streichung der Wahlkampfkostenerstattung, maximal zwei Legislaturperioden für jeden Abgeordneten – so eine Regierung würden wir selbstverständlich sofort unterstützen“ Grillo sieht im Wahlerfolg die Chance auf eine Generalprobe, um dann die Mehrheit anzustreben!

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Beppe Grillo ist der Überraschungssieger der Wahlen in Italien. Doch der Komiker ist froh, nicht gleich die Mehrheit erlangt zu haben: Im FOCUS-Interview gibt er dem politischen System seines Landes keine Chance mehr – Italiens Schulden will er neu verhandeln.
DerÜberraschungssieger der Parlamentswahl in Italien, Beppe Grillo, rechnet damit, dass daspolitische System seines Landesnoch in diesem Jahr zusammenbrechen wird. „Ich gebe den alten Parteien noch sechs Monate – und dann ist hier Schluss“, sagte der prominente Komiker dem FOCUS. „Dann können sie die Renten nicht mehr zahlen und auch die öffentlichen Gehälter nicht mehr“.Der Gründer der Partei 5stelle („Fünf Sterne“) fordert, Italiens Staatsschulden neu auszuhandeln: „Wir werden erdrückt – nicht von dem Euro, sondern von unseren Schulden. Wenn die Zinsen 100 Milliarden Euro pro Jahr betragen, sind wir tot. Es gibt da keine Alternativen.“ Der 64-Jährige verglich den Staat mit einer Aktiengesellschaft: „Wenn ich Aktien einer Gesellschaft gekauft habe, die bankrott geht, dann habe ich eben Pech. Ich habe riskiert – und verloren.“ Wenn sich die Bedingungen nicht änderten, wolle Italien den Euro verlassen und zur Lira zurückkehren.

„Das hier ist jetzt die Generalprobe“

Weder mit dem Linksdemokraten Pier Luigi Bersani noch mit dem rechtskonservativen Silvio Berlusconi wolle er eine Koalition eingehen. „Wenn die PD Bersanis und Berlusconis PDL vorschlagen würden: sofortige Änderung des Wahlgesetzes, Streichung der Wahlkampfkostenerstattung, maximal zwei Legislaturperioden für jeden Abgeordneten – so eine Regierung würden wir selbstverständlich sofort unterstützen“, sagte Grillo zu FOCUS. Und fügte hinzu: „Aber sie werden das nie tun. Sie bluffen nur, um Zeit zu gewinnen.“

Grillo ist froh, mit seiner Partei beim ersten Anlauf kein besseres Ergebnis errungen zu haben. „Wir wären vielleicht etwas besorgt gewesen, wenn wir gleich die Mehrheit bekommen hätten“, „Das hier ist jetzt die Generalprobe.“ Fünf Sterne hatte bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 25,5 Prozent der Stimmen errungen.

http://www.focus.de/politik/ausland/ueberraschungssieger-der-parlamentswahl-komiker-grillo-sagt-italien-den-totalen-zusammenbruch-voraus_aid_931112.html
Warnung vor dem Kollaps: Komiker Grillo sagt Italien den totalen Zusammenbruch voraus – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/ausland/ueberraschungssieger-der-parlamentswahl-komiker-grillo-sagt-italien-den-totalen-zusammenbruch-voraus_aid_931112.html

Grillo: Politisches System Italiens wird zusammenbrechen

2. März 2013, 09:01
  • Peppe Grillo glaubt nicht mehr an das politische System Italiens.
    foto: reuters/giorgio perottino

    Peppe Grillo glaubt nicht mehr an das politische System Italiens.

Parteigründer und Wahlsieger forderte Neuverhandlung von Staatsschulden

Rom – Der Überraschungssieger der Parlamentswahl in Italien, Beppe Grillo, rechnet damit, dass das politische System seines Landes noch in diesem Jahr zusammenbrechen wird. „Ich gebe den alten Parteien noch sechs Monate – und dann ist hier Schluss“, sagte der prominente Komiker dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Dann können sie die Pensionen nicht mehr zahlen und auch die öffentlichen Gehälter nicht mehr.“

Schulden neu verhandeln

Der Gründer der Partei Fünf Sterne forderte, Italiens Staatsschulden neu auszuhandeln: „Wir werden erdrückt – nicht von dem Euro, sondern von unseren Schulden. Wenn die Zinsen 100 Milliarden Euro pro Jahr betragen, sind wir tot. Es gibt da keine Alternativen.“

Grillo verglich den Staat mit einer Aktiengesellschaft: „Wenn ich Aktien einer Gesellschaft gekauft habe, die bankrottgeht, dann habe ich eben Pech. Ich habe riskiert – und verloren.“ Wenn sich die Bedingungen nicht änderten, wolle Italien den Euro verlassen und zur Lira zurückkehren. Weder mit dem Linksdemokraten Pier Luigi Bersani noch mit dem rechtskonservativen Silvio Berlusconi wolle er eine Koalition eingehen. Fünf Sterne hatte bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 25,5 Prozent der Stimmen errungen. (APA, 2.3.2013)


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