Startseite » Uncategorized » Markus Lanz deckt in der Fernsehsendung das Geheimnis über die Nato-Geheimarmee Gladio auf, ihre grauehaften Verbrechen in Europa und die Verurteilung Unschuldiger um sie zu verdecken! Die Bundesregierung sollte zu einer parlamentatischen Stellungnahme aufgefordert werden! Welche Fraktion wird es machen!

Markus Lanz deckt in der Fernsehsendung das Geheimnis über die Nato-Geheimarmee Gladio auf, ihre grauehaften Verbrechen in Europa und die Verurteilung Unschuldiger um sie zu verdecken! Die Bundesregierung sollte zu einer parlamentatischen Stellungnahme aufgefordert werden! Welche Fraktion wird es machen!

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Hauptgast im Studio war Giuseppe Gulotta. Der Mann wurde 36 Jahre eines Doppelmordes beschuldigt, den er nie begangen hat. Über 3 Jahre saß er deswegen in U-Haft, etwa 22 Jahre nach rechtmäßiger Verurteilung 1990 im normalen Strafvollzug. 2007 erleichterte ein Ermittler seine Seele und deckte den Justizirtum auf. Aber auch von da an dauerte es noch fünf (!) Jahre, bis Gulotta tatsächlich ein freier Mann war. Wahsinn: 25 Jahre unschuldig im Gefängnis.

Bis zu diesem Zeitpunkt war es eine herzzerreißende Geschichte, die aber nicht einzigartig ist. Es gibt noch mehr Unschuldige in unseren Knästen… Nun aber kommt die einzigartige politische Note hinzu, und die brachte der Journalist Andreas Englisch in die Sendung ein: Demnach war Gulotta ein Opfer der NATO-Geheimarmee Gladio. Im Jahre 1976 bereitete sich diese CIA-geführte NATO-Struktur auf den Regierungseintritt der italienischen Kommunisten vor. In diesem Falle sollte ein NATO-Putsch stattfinden. Im ganzen Land wurden Waffenvorräte angelegt oder vielmehr aufgestockt. Einer der GLADIO-Transporte geriet in eine normale Polizei-Straßenkontrolle und flog auf. Bevor die Polizisten über das verdächtige Waffenarsenal Meldung machen konnten, wurden sie von einem GLADIO-Spezialkommando professionell hingerichtet. Um die Morde zu vertuschen, hängte man sie einer Gruppe Jugendlicher an – einer davon war Gulotta. Er wurde nachts aus dem Bett geholt, in der Carabinieri-Kaserne so lange gefoltert (Achtung: Wir reden unter anderem von Genitalfolter…), bis er ein Geständnis unterschrieb. Der Untersuchungsrichter akzeptierte das Geständnis, obwohl Gulotta bei der Vorführung schwere Verletzungen – Folterspuren – aufwies.

GLADIO ist das bestgehütete Geheimnis der NATO in Westeuropa. Diese Untergrundstruktur hat rechten (Bologna 1980, Oktoberfest!) wie linken (Aldo Moro, 3. RAF-Generation) Extremisten geholfen, politische Morde zu begehen. COMPACT-Magazin widmete GLADIO ein ganzes Dossier in der Ausgabe 1/12012 (vergriffen). Dass ein öffentlich-rechtlicher Sender dieses Geheimnis aufgreift, ist von großer Bedeutung. Dadurch wird es uns Aufklärern ermöglicht, mit Nachbarn und Kollegen über NATO und GLADIO zu diskutieren.

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/thementage/165450/index.html

Gladio – Geheimarmeen in Europa
Während des Kalten Krieges unterhielten die NATO, der CIA, der britischen MI6 und andere europäische Geheimdienste paramilitärische Geheimorganisationen in ganz Westeuropa. Diese sollten im Falle einer sowjetischen Besatzung einen Gerilliakrieg führen – doch Mitglieder der Geheimorganisationen verübten anscheinend rechtsgerichtete Terrorakte.
Militärischer Sprengstoff weist die Spur

Eine Serie von brutalen Bombenanschlägen erschüttert Italien von den 1960er bis in die 1980er Jahre. 1969 sterben z.B. in Mailand 16 Menschen bei einem Bombenanschlag. Im August 1980 detoniert eine versteckte Zeitbombe im Wartesaal des Bahnhof Central in Bologna. Dabei werden 85 Menschen getötet unter ihnen viele Frauen und Kinder. Im September des gleichen Jahres gibt es auch in Deutschland Bombenopfer: beim Münchner Oktoberfestattentat, dem schwersten Anschlag in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte, sterben 13 Menschen und über 200 werden zum Teil schwer verletzt.Im Laufe der Jahre häufen sich die Indizien, dass diese Anschläge in einem möglichen Zusammenhang stehen. Alle Täter kommen aus dem Umfeld rechtsradikaler Gruppen. Mehrfach wird militärischer Sprengstoff benutzt. Die Spuren führen zu einer westeuropäischen geheimen Struktur, koordiniert von der NATO und den nationalen Geheimdiensten – ohne parlamentarische Kontrolle. Ihr Name: „Stay behind“, später auch „Gladio“. Was verbirgt sich hinter „Gladio“?

Geheime Waffendepots für Guerillaoperationen

Im Juni 1948 hatte der amerikanische Präsident Truman ein Multi-Millionen-Programm des Nationalen Sicherheitsrates zur Finanzierung von „verdeckten Operationen“ gebilligt. Geheime Waffendepots wurden angelegt, Agenten angeworben und ausgebildet. Im Falle eines sowjetischen Angriffs auf Westeuropa sollten sie sich von den gegnerischen Truppen überrollen lassen und in deren Rücken Sabotageakte und Guerillaoperationen durchführen, so genannte „Stay-Behind-Operationen“. Ende der 1950er Jahre war der Aufbau von Gladio abgeschlossen, doch der sowjetische Angriff blieb aus. Was aus den geheimen Strukturen wurde, ist weitgehend unbekannt.Spuren von Gladio gibt es in Italien. Auch dort wurden solche geheime Strukturen aufgebaut, und es gibt Anzeichen dafür, dass sie seit den 60er Jahren benutzt wurden, um mit Bomben, Attentaten und Morden die amtierende Regierung an der Macht zu halten. Trotz massiver Behinderung der italienischen Justiz durch Geheimdienste und Behörden gelang es, die Existenz von Gladio nachzuweisen. 1990 räumte der damalige italienische Ministerpräsident Guilio Adreotti öffentlich ein, dass Gladio nicht nur in Italien, sondern in allen europäischen Ländern existierte. Europaweit wurde jetzt umfassende Aufklärung gefordert – geschehen ist nichts.Auch nicht in der Bundesrepublik. Obwohl es Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Gladio und dem Attentat auf das Münchner Oktoberfest von 1980 gibt.

War Oktoberfestattentäter Köhler alleine?

Im Oktober 1981 zum Beispiel führte der aktenkundige Rechtsextremist und mögliche Gladio-Agent Heinz Lembke die Polizei zu mehreren Waffendepots in der Lüneburger Heide. Dort lagerten automatischen Waffen, Munition, Sprengstoff, Handgranaten und chemischen Kampfstoffe – ein Gladiolager? Lembke hatte Kontakt zur rechtsterroristischen Wehrsportgruppe Hoffmann, zu der auch der Oktoberfestattentäter Gundolf Köhler gehörte. Möglich also, dass der Sprengstoff für den Münchner Anschlag von Lemke stammte. Doch diese Frage spielte bei den Ermittlungen der Bundesstaatsanwaltschaft keine Rolle. Die Sie wurden eingestellt. Eine nachträgliche Aufklärung ist wenig wahrscheinlich, denn die Asservate, die dank neuer, kriminaltechnischer Methoden Hinweise geben könnten, sind mittlerweile vernichtet – ein Skandal!Haben Rechtsextremisten Gladio-Strukturen auch in Deutschland benutzt, um ihre politischen Ziele zu verfolgen? Die Frage bleibt offen. Die Wahrheit über Gladio findet sich in den Archiven – unter Verschluss. Nur deren Öffnung könnte Klarheit bringen. Aber bis heute fehlt der politische Wille zur Aufklärung.

Literatur:

Daniele Ganser: NATO- Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung. Orell Füssli, Zürich 2008, ISBN 978-3-280-06106-0.

http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Gladio

Operation Gladio

From Wikipedia, the free encyclopedia
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Emblem of „Gladio“, Italian branch of the NATO „stay-behind“ paramilitary organizations. The motto means „In being silent I serve freedom“.

Operation Gladio (Italian: Operazione Gladio) is the codename for a clandestine NATOstay-behind“ operation in Europe during the Cold War. Its purpose was to continue anti-communist actions in the event of a Soviet invasion and conquest. Although Gladio specifically refers to the Italian branch of the NATO stay-behind organizations, „Operation Gladio“ is used as an informal name for all stay-behind organizations, sometimes called „Super NATO“. The name Gladio is the Italian form of gladius, a type of Roman shortsword.[1]

Operating in many NATO and even some neutral countries,[2] Gladio was part of a series of national operations first coordinated by the Clandestine Committee of the Western Union (CCWU), founded in 1948. After the creation of NATO in 1949, the CCWU was integrated into the Clandestine Planning Committee (CPC), founded in 1951 and overseen by SHAPE (Supreme Headquarters Allied Powers, Europe), transferred to Belgium after France’s official withdrawal from NATO’s Military Committee in 1966 – which was not followed by the dissolution of the French stay-behind paramilitary movements.

The role of the Central Intelligence Agency (CIA) in sponsoring Gladio and the extent of its activities during the Cold War era, and its relationship to right-wing terrorist attacks perpetrated in Italy during the „Years of Lead“ (late 1960s to early 1980s) and other similar clandestine operations is the subject of ongoing debate and investigation but never proved. Switzerland and Belgium have had parliamentary inquiries into the matter.[3]

 

 


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