Startseite » Marsch für die soziale Ausrichtung der Wirtschaft » Einer dieser afrikanischen Arbeitssklaven sagt: “ Ich nenne das abenteuerlich, die Arbeit ist nicht garantiert..nichts ich sicher. Kein Platz zum Schlafen hier in Rosarno. Man wird immer nur für einen Tag bestellt und bezahlt. 25 Euro pro Tag” Laut Amnesty International findet hier Ausbeutung im schlimmsten Sinne statt. Die ausländischen Arbeitsmigranten in Italien bekommen oft weniger als 40 Prozent des landesüblichen Mindestlohnes. Aber auch unter diesem miserablen Bedingungen ist sehr schwer, Arbeit zu finden. Das Elend der afrikanischen Orangenpflücker in Italien. “Die Landwirte müssen die Preise der mächtigen Aufkäufer akzeptieren. Zurecht kommen sie selber dann nur noch, wenn sie die ausländischen Arbeiter extrem ausbeuten. Früher waren es armen Wanderarbeiter aus Italien, heute kommen sie aus Afrika…” Die lokale Wirtschaft kann nur mit Dumpinglöhnen überleben.

Einer dieser afrikanischen Arbeitssklaven sagt: “ Ich nenne das abenteuerlich, die Arbeit ist nicht garantiert..nichts ich sicher. Kein Platz zum Schlafen hier in Rosarno. Man wird immer nur für einen Tag bestellt und bezahlt. 25 Euro pro Tag” Laut Amnesty International findet hier Ausbeutung im schlimmsten Sinne statt. Die ausländischen Arbeitsmigranten in Italien bekommen oft weniger als 40 Prozent des landesüblichen Mindestlohnes. Aber auch unter diesem miserablen Bedingungen ist sehr schwer, Arbeit zu finden. Das Elend der afrikanischen Orangenpflücker in Italien. “Die Landwirte müssen die Preise der mächtigen Aufkäufer akzeptieren. Zurecht kommen sie selber dann nur noch, wenn sie die ausländischen Arbeiter extrem ausbeuten. Früher waren es armen Wanderarbeiter aus Italien, heute kommen sie aus Afrika…” Die lokale Wirtschaft kann nur mit Dumpinglöhnen überleben.

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gm1

http://de.euronews.com/2013/02/15/das-elend-der-orangenpfluecker-in-italien/

Sie kommen nicht vor in den Wahlkampfdebatten, die Saisonarbeiter in Italiens Süden.
Vor drei Jahren haben sie einmal aufbegehrt gegen schlechte Behandlung und drastische Ausbeutung.
Jetzt ist gerade wieder Orangenernte in Kalabrien.
euronews zeigt, wie es heute dort zugeht.
So sieht es jeden Winter hier aus, seit mehr als 20 Jahren. Für die Wanderarbeiter, die zur Orangenernte nach Kalabrien kommen, wird es mit jedem Jahr schwerer. Vor drei Jahren haben sie sich gewehrt. Aber nichts hat sich geändert.
Von Oktober bis März leben hier fast 4000 Menschen irgendwie – oft in verlassenen Häusern oder in einem Lager. Sie arbeiten 10 Stunden pro Tag, halten so einen Wirtschaftsbereich am Leben, der längst durch die Weltmarktpreise unrentabel geworden ist. Es funktioniert nur noch nur dank dieser Sklaverei. Einer dieser afrikanischen Arbeitssklaven sagt: “ Ich nenne das abenteuerlich, die Arbeit ist nicht garantiert..nichts ich sicher. Kein Platz zum Schlafen hier in Rosarno. Man wird immer nur für einen Tag bestellt und bezahlt. 25 Euro pro Tag” Laut Amnesty International findet hier Ausbeutung im schlimmsten Sinne statt.
Die ausländischen Arbeitsmigranten in Italien bekommen oft weniger als 40 Prozent des landesüblichen Mindestlohnes. Aber auch unter diesem miserablen Bedingungen ist sehr schwer, Arbeit zu finden. Hier an der Straße stehen die Tagelöhner und warten auf jemanden, der Arbeit zu vergeben hat. Einer sagt: “Manchmal hat man für 2 Tage Arbeit, dann wieder 3 Tage nichts….da muss man das eben verdiente Geld wieder ausgeben”
Auf rund 7000 ha stehen Orangenbäume.
Einstmals verkauften mehr als 5000 Orangenanbauern ihre Früchte bis nach Russland und in die USA. Jetzt sehen sie sich der Monopolmacht der wenigen großen Aufkäufer gegenüber. Da reicht die Spanne von 25 Cent pro Kilo, die die Coop-Kette zahlt, bis zu 8 Cent, wenn Coca Cola kauft. Ohne die unterbezahlten Wanderarbeiter würde es sich gar nicht mehr lohnen, die Früchte aufzusammeln. Sie würden liegen bleiben und verfaulen…
Der Soziologe Fabio Mostaccio von der Universität in Messina sagt: Fabio Mostaccio, Soziologe, Universität von Messina. “Die Landwirte müssen die Preise der mächtigen Aufkäufer akzeptieren.
Zurecht kommen sie selber dann nur noch, wenn sie die ausländischen Arbeiter extrem ausbeuten.
Früher waren es armen Wanderarbeiter aus Italien, heute kommen sie aus Afrika…” Die lokale Wirtschaft kann nur mit Dumpinglöhnen überleben.
Die solcherart Ausgebeuteten versuchen sich irgendwie selbst zu helfen, campieren unter Plastikplanen. Sie sind ja keine Wähler in Italien.
Das einzige mit Geldern der Regierung gebaute Lager war schnell überfüllt. Im Dezember führte heftiger Regen zu unhaltbaren Zuständen.
Der Bürgermeister von San Ferdinando versucht, sich zu kümmern: “Ich habe um Hilfe gerufen, habe an den Präfekten geschrieben, an den Präsidenten der Region Kalabrien, aber keiner hat reagiert.
So blieb mir keine andere Wahl, ich musste das Lagers schließen.”. Trotz der humanitären Notlage vergingen zwei Monate, ehe die Mittel für den Bau eines neuen Lager kamen. Vittorio Piscitelli, Präfekt von Reggio Calabria erklärt: “Wir onnten bei dieser Situatuation nicht tatenlos zusehen. Die Zelte sind nicht winterfest. lso haben wir Mittel aus dem Katastrophen-Fond des Innenministereriums dafür bewilligt.” Zwei Wochen nach diesem Interview waren die neuen Lager immer noch leer. Jetzt fehlt das Geld für die Verwaltung, deshalb soll jeder Arbeiter 30 Euro pro Monate Miete zahlen für einen Platz in diesem Lager. ARTURO Lavorato von der NichtregierungsorganisationAFRICALABRIA sagt:
“Es fehlen langfristige Maßnahmen.
Die einzige war die Einrichtung eines ´Solidaritäts-Dorfes´. Das ist eine teures Zentrum, so weit weg von den Städten. Es wird alsbald zum Ghetto.
Eine sehr teure und wenig wirksame Maßnahme
Für das gleiche Geld hätte man alle Häuser hier in der Gegend wieder in Stand setzen können.”
Ab Juni, wenn dies Lager dann völlig abgebaut sein soll, werden die afrikanischen Arbeiter von Rosarno sich selbst eine neue Bleibe suchen müssen.
Keiner hilft ihnen. Denn wie der Mann von der NGO sagt: Sie sind die “Unsichtbaren”, die Europa bevölkern und Europas Wirtschaft am Laufen halten.
Es gibt nur eine medizinische Nothilfe mit diesem Ambulanzbus. Seine Erkenntnisse nach fasst der NGO-Mann so zusammen: “Es gibt eine solche Arbeitsbedingungen überall in der italienischen Landwirtschaft. Bevor wir herkamen, waren wir in Kampanien und fanden ähnliche Verhältnisse.

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