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Al-Kaida-Zweig AQAP ruft zu „Heiligem Krieg“ in Mali auf

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Französische Truppen sichern eine Straße in Gao.

Al-Kaida-Zweig AQAP ruft zu „Heiligem Krieg“ in Mali auf

12. Februar 2013, 15:52

Aufforderung zur Unterstützung von Muslimen in afrikanischem Land

Bamako – Das Terrornetzwerk Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) hat zum „Heiligen Krieg“ in Mali aufgerufen. „Es ist eine Pflicht für jeden fähigen Muslim, die Muslime in Mali zu unterstützen“, forderte das AQAP-Sharia-Komitee nach Angaben des auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmens SITE vom Dienstag. Den „Ungläubigen“ zu helfen, komme „Abtrünnigkeit“ gleich. AQAP wird von US-Beamten als gefährlichster Al-Kaida-Ableger eingestuft.

Der Aufruf zum Jihad erfolgte nur wenige Tage, nachdem die Islamisten in der malischen Stadt Gao begonnen hatten, den internationalen Truppen Widerstand zu leisten und erstmals Selbstmordanschläge verübten. Frankreich hatte vor einem Monat eine Militäroffensive mit der malischen Armee gestartet, um die Islamisten im Norden des Landes an einem weiteren Vormarsch in Richtung Süden zu hindern. Dabei stießen die Soldaten auf praktisch keinen Widerstand, bis die Islamisten vor wenigen Tagen schließlich in Gao mit einer Gegenoffensive begannen.

Malische Regierungstruppen und Soldaten aus Niger patrouillierten am Dienstag in den Straßen von Gao und nahmen sporadisch Festnahmen vor. Bis auf die Patrouillen wirkte die Stadt verlassen. Die Sicherheitskräfte entdeckten täglich Lager mit Sprengsätzen und Munition, hieß es aus malischen Sicherheitskreisen. (APA, 12.2.2013)

http://derstandard.at/1360161537107/Al-Kaida-Zweig-AQAP-ruft-zum-Heiligen-Krieg-in-Mali-auf

Wieder Explosion in nordmalischer Stadt Gao

11. Februar 2013, 15:48
  • Französische Truppen sichern eine Straße in Gao.
    foto: ap photo/jerome delay

    Französische Truppen sichern eine Straße in Gao.


Inmitten von Ruhe nach Gefechten im Stadtzentrum

Bamako- In der Nähe der nordmalischen Stadt Gao gab es Medienberichten zufolge am Montag eine Explosion. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Am Freitag und Samstag hatten sich zwei Selbstmordattentäter in Gao in die Luft gesprengt. Ziel waren malische Soldaten. Jedoch wurde außer den Angreifern selbst niemand getötet.

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Nach den heftigen Kämpfen in Gao haben malische und französische Soldaten ihre Stellungen in der ehemaligen Islamistenhochburg verstärkt. Gepanzerte Fahrzeuge fuhren am Montag an strategisch wichtigen Orten auf, an den Straßenkreuzungen wurden Kontrollposten aus Sandsäcken errichtet. Die Gefahr von Überfällen und Bombenanschlägen bestehe weiter, erklärten die Militärs. Die Malier gingen nun „Haus für Haus, Häuserblock für Häuserblock“ auf ihrer Suche nach Islamisten vor, sagte ein französischer Armeesprecher.

Schwachstellen

Jakkie Cilliers vom Institute for Security Studies sagte, es gebe keine Zweifel, dass die Islamisten Schwachstellen finden würden. „Jetzt wird alles kompliziert und schwierig“, sagte er.

Am Sonntag hatten sich französische und malische Soldaten heftige Schusswechsel mit Aufständischen in den Straßen von Gao geliefert. Zuvor war ein Militärposten am Stadtrand binnen 48 Stunden zwei Mal von Selbstmordattentätern angegriffen worden. Die Regierung in Paris wies Befürchtungen zurück, die Angriffe könnten die französischen Soldaten in einen langen und schwierigen Guerilla-Krieg hineinziehen. Der französische Einsatz habe ein klares Enddatum, sagte Außenminister Laurent Fabius in einem Fernsehinterview.

Seit mehr als vier Wochen kämpfen 4.000 französische Soldaten zusammen mit den Truppen der ehemaligen Kolonie gegen Islamisten, die den Norden Malis unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Die Aufständischen sind inzwischen aus den größeren Städten vertrieben worden und haben sich in die Berge im Nordosten zurückgezogen. (APA, 11.2.2013)

http://derstandard.at/1360161365136/Wieder-Explosion-in-nordmalischer-Stadt-Gao


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