Startseite » Uncategorized » Solidarität der Migranten schützt wenigstens etwas! Berechnungen der Weltbank zufolge überwiesen allein im Jahr 2006 Zuwanderer in Industrieländern über 232 Milliarden Dollar in ihre Herkunftsländer[1]. 2007 waren diese Überweisungen doppelt so hoch wie die gesamten offiziellen Wirtschaftshilfen[2]. Die von der reichen Welt zu verantortende Finanzkrise trifft die 48 ärmsten Länder der Welt hart – Nur die Geldüberweisungen der Migranten aus diesen Ländern haben einen noch schärferen Einbruch verhindert – Doch Western Union macht dabei hohen Gewinn durch extrem hohe Gebühren (viel höher als bei Überweisungen in Industrieländern) – Migratengelder können noch besser von und für die Länder genutzt werden

Solidarität der Migranten schützt wenigstens etwas! Berechnungen der Weltbank zufolge überwiesen allein im Jahr 2006 Zuwanderer in Industrieländern über 232 Milliarden Dollar in ihre Herkunftsländer[1]. 2007 waren diese Überweisungen doppelt so hoch wie die gesamten offiziellen Wirtschaftshilfen[2]. Die von der reichen Welt zu verantortende Finanzkrise trifft die 48 ärmsten Länder der Welt hart – Nur die Geldüberweisungen der Migranten aus diesen Ländern haben einen noch schärferen Einbruch verhindert – Doch Western Union macht dabei hohen Gewinn durch extrem hohe Gebühren (viel höher als bei Überweisungen in Industrieländern) – Migratengelder können noch besser von und für die Länder genutzt werden

Aktuelle Beiträge

Migranten aus Entwicklungsländern werden in diesem Jahr 2012 406 Mrd. Dollar (312,28 Mrd. Euro) in ihre Herkunftsstaaten überweisen, so viel wie nie zuvor. Das sind 6,5 % mehr als im Vorjahr (372 Mrd. Dollar). Dies geht aus dem Migrations- und Entwicklungsbericht der Weltbank hervor, der am 20. November in Washington veröffentlicht wurde.http://www.migazin.de/2012/12/17/ruckuberweisungen-von-migranten-steigen/

Als Rücküberweisungen oder Remissen bzw. Rimessen (engl. „remittances“, span. „remesas“, ital. „rimessas“) werdenGeldüberweisungen von Migranten in ihre Herkunftsländer bezeichnet.

Oft leben mehrere Familienmitglieder von den Geldüberweisungen eines Verwandten aus dem Ausland. In vielenEntwicklungsländern machen diese Rücküberweisungen einen Großteil der gesamtwirtschaftlichen Leistung aus. Nicht selten übersteigen diese Gelder auch die internationalen Entwicklungshilfezahlungen und Auslandsinvestitionen, die in ein Land fließen.

Berechnungen der Weltbank zufolge überwiesen allein im Jahr 2006 Zuwanderer in Industrieländern über 232 Milliarden Dollar in ihre Herkunftsländer[1]. 2007 waren diese Überweisungen doppelt so hoch wie die gesamten offiziellen Wirtschaftshilfen[2]. Diese Zahl ist noch um einiges höher, zählt man die Summen dazu, die auf informellen Wegen – z. B. über Busfahrer, reisende Familienmitglieder oder über das Hawala-Überweisungssystem – in der alten Heimat ankommen[3].

Die Gebühren, die bei solchen Geldtransfers anfallen, sind in der Regel um ein Vielfaches höher als bei Überweisungen zwischen Industrieländern.

http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCck%C3%BCberweisung_(Migranten)

Uno-Konferenz für Handel und Entwicklung

Die ärmsten Länder leiden unter Finanzkrise

Auch die 48 ärmsten Staaten können sich den Folgen der globalen Wirtschaftskrise nicht entziehen. Geldüberweisungen von Migranten haben einen noch schärferen Einbruch verhindert.

Die globale Wirtschaftskrise macht den 48 am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) in Asien und Afrika schwer zu schaffen. Das Wachstum ging 2011 im Vergleich zu 2010 um 1,4 Prozentpunkte auf noch 4,2% zurück. Wegen der hohen Abhängigkeit von externen Märkten rechnet der Generalsekretär der Uno-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad), Supachai Panitchpakdi, auch für 2012 und 2013 mit eher bescheidenen Wachstumsraten, wie er bei der Veröffentlichung des LDC-Berichtes 2012 in Genf erklärte.

Unterschiedliche Entwicklung

Der Wachstumsrückgang fiel unter den LDC-Staaten allerdings äusserst unterschiedlich aus. Während erdölexportierende Staaten eine Kontraktion um 1,6% hinnehmen mussten, konnten Exporteure von verarbeiteten Produkten ein Wachstum von 6% und Länder mit einem Schwergewicht auf Dienstleistungs-, Agrar- und Mineralien-Exporten ein Wachstum von rund 5,8% verzeichnen. Erdölexportierende LDC-Staaten konnten aber auch im vergangenen Jahr noch bedeutend mehr ausländisches Kapital anlocken als die übrigen armen Länder Afrikas und Asiens.

Dass die negativen Auswirkungen der globalen Krise in der LDC-Gruppe 2011 nicht noch stärker zu spüren waren, war nach Einschätzung der Unctad vor allem auf Geldüberweisungen von Migranten der betreffenden Länder zurückzuführen. Diese Überweisungen seien auf einem relativ hohen Niveau stabil geblieben. 2011 wurden nach Schätzungen der Unctad 27 Mrd. $ von Migranten in die LDC-Länder geschickt. Diese Gelder stellten einen wichtigen Faktor für wirtschaftliche Stabilisierung und Armutsbekämpfung in den betreffenden Ländern dar.

Panitchpakdi forderte die LDC-Regierungen deshalb auf, sich künftig für eine bessere Nutzung dieser wertvollen Geldflüsse einzusetzen. Zurzeit ginge noch ein viel zu grosser Teil durch Kommissionen bei Geldüberweisungen verloren. Finanzdienstleister wie Western Union belegten Geldüberweisungen in LDC-Länder mit Kommissionen von durchschnittlich 12%. Das heisst, dass den betreffenden Ländern jedes Jahr mehrere Milliarden Dollar entgingen. Die stärkere Regulierung des Marktes und die Schaffung von alternativen Transaktionskanälen zwischen arabischen und asiatischen Ländern hätten etwa dazu geführt, dass die Transaktionsgebühren zwischen diesen Staaten in letzter Zeit stark gefallen seien.

Diaspora mobilisieren

Grosse Hoffnungen setzt die Unctad auch auf eine verstärkte Mobilisierung der Diaspora-Gemeinschaften. Das Beispiel von Haiti habe gezeigt, dass arme Länder ihren Migranten durchaus attraktive Investitionsvehikel zur Verfügung stellen könnten. Solche Vehikel erlaubten es den betreffenden Staaten, von den Kapitalien ihrer emigrierten Staatsangehörigen zu profitieren und die Migranten zu einem späteren Zeitpunkt eventuell sogar zu einer Rückkehr in ihre alte Heimat veranlassen zu können.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/die-aermsten-laender-leiden-unter-finanzkrise-1.17848212


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