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Einigkeit gegen Kuba-Embargo – EU und Lateinamerika kritisieren die USA – Kuba übernimmt in der „Gemeinschaft lateinamerikanischer karibischer Staaten“ (Celac) den Vorsitz

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EU und Lateinamerika kritisieren die USA

27. Jänner 2013, 19:57
  • Abschlussveranstaltung des EU-Lateinamerika-Gipfels
    foto: ap/caviano

    Abschlussveranstaltung des EU-Lateinamerika-Gipfels


Einigkeit gegen Kuba-Embargo – Aufwertung Wiens als internationaler Standort

Santiago/Wien – Mit einem Seitenhieb auf die abwesenden USA beschlossen die aus 60 Staaten nach Santiago de Chile gekommenen Teilnehmer am EU-Lateinamerikagipfel am Wochenende ihre Schlussresolution.

„Wir verurteilen alle unilateralen Zwangsmaßnahmen mit exterritorialem Charakter“, heißt da, was nichts anderes als eine Zurückweisung des Helms-Burton-Gesetzes bedeutet, mit dem die USA ihre ausländischen, auch europäischen, Handelspartner zur Teilnahme am Kuba-Embargo verpflichten wollen.

Doch obwohl der selten im Ausland auftretende kubanische Präsident Raúl Castro selbst anwesend war und sein Land in der „Gemeinschaft lateinamerikanischer karibischer Staaten“ (Celac) trotz einiger Proteste nach Chile den Vorsitz übernimmt, ging es in Santiago sonst kaum um Politik.

Die Europäer warben vielmehr um bessere Wirtschaftsbeziehungen mit den aufstrebenden Staaten Lateinamerikas – fast schon flehentlich, wie die krisengeschüttelten Spanier, oder selbstbewusst wie Angela Merkel, die in Lateinamerika als „Europas Zahlmeisterin“ hoch angesehen ist. Chiles Präsident Sebastián Piñera bot sie verstärkte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der erneuerbaren Energie an. „Grüne Technologien“ forcierte auch Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (SP), gegenüber Piñera ebenso wie im Gespräch mit Mexikos neuem Präsidenten Enrique Peña Nieto.

Außenamtsstaatssekretär Reinhold Lopatka (VP) meinte, dass das in Wien ansässige neue Uno-Büro für erneuerbare Energien dabei eine vermittelnde Rolle spielen könne. Da in Santiago auch die Zusammenarbeit der Lateinamerikaner mit der Internationalen Antikorruptionsbehörde (IACA) in Laxenburg beschlossen wurde, habe der Gipfel Wien gestärkt. (Erhard Stackl /DER STANDARD, 28.1.2013)


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