Startseite » Demokratisierungsmarsch » Saudi-Arabien – enger Verbündeter der westlichen Mächte, u.a. beim Kampf in Syrien für “Demokratie” enthauptet wieder Menschen nach nicht rechtsstaatlichen Prozessen! Unverhältnismäßig viele Menschen aus armen Entwicklungsländern, die etwas als Hausangestellt in den arabischen Haushalten arbeiten, werden in der vom Westen und auch von Deutschland massiv mit Waffen gestützten Despotie hingerichtet! Sri Lanka verbietet jetzt jüngeren Hausangestellten die Arbeit in dem erdölreichen Land. Videobericht von einer Indonesierin, die öffentlich enthauptet vom saudi-arabischen Regime wurde, weil sie ihren Arbeitgeber umgebracht hatte, nachdem der sie monatelang missbraucht und ihr die Rückreise in ihre Heimat verwehrt hatte. Über 1,2 Millionen Asiatinnen arbeiten als Zimmermädchen in der absoluten Golfmonarchie, in der deutsche Regierungen auch den Bau von Kleinwaffenfabriken deutscher Firmen genehmigt haben !

Saudi-Arabien – enger Verbündeter der westlichen Mächte, u.a. beim Kampf in Syrien für “Demokratie” enthauptet wieder Menschen nach nicht rechtsstaatlichen Prozessen! Unverhältnismäßig viele Menschen aus armen Entwicklungsländern, die etwas als Hausangestellt in den arabischen Haushalten arbeiten, werden in der vom Westen und auch von Deutschland massiv mit Waffen gestützten Despotie hingerichtet! Sri Lanka verbietet jetzt jüngeren Hausangestellten die Arbeit in dem erdölreichen Land. Videobericht von einer Indonesierin, die öffentlich enthauptet vom saudi-arabischen Regime wurde, weil sie ihren Arbeitgeber umgebracht hatte, nachdem der sie monatelang missbraucht und ihr die Rückreise in ihre Heimat verwehrt hatte. Über 1,2 Millionen Asiatinnen arbeiten als Zimmermädchen in der absoluten Golfmonarchie, in der deutsche Regierungen auch den Bau von Kleinwaffenfabriken deutscher Firmen genehmigt haben !

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Hinrichtung in Saudiarabien

Empörung über Vollstreckung des Urteils

Buddhistische Mönche protestieren in Colombo.

Buddhistische Mönche protestieren in Colombo. (Bild: Keystone/AP)
Die Regierung Sri Lankas will als Reaktion auf die Hinrichtung der jungen Rizana Nafeek künftig Frauen die Arbeit als Hausangestellte im Ausland verbieten. Dies soll zunächst nur für Saudiarabien und Frauen unter 25 Jahren gelten.

lak. Der Informationsminister von Sri Lanka, Keheliya Rambukwella, hat am Donnerstag über dieses neue Verbot informiert und zudem mitgeteilt, dass das Verbot auf gering bezahlte Berufe aller Altersklassen und auf alle Länder ausgeweitet wird.Laut einer Studie der Internationalen Organisation der Migration (IOM) liegt die Zahl der sri-lankischen Arbeitsmigranten und -innen im Jahr 2008 bei schätzungsweise 1.8 Millionen. Pro Jahr verlassen rund 250 000 Personen das Land.

Die Sri-Lankerin Rizana Nafeek reiste im Mai 2005 nach Saudiarabien, um als Hausangestellte zu arbeiten. Zwei Wochen nach ihrer Ankunft wurde sie unter dem Vorwurf verhaftet, sie habe das vier Monate alte Kleinkind ihrer Arbeitgeber getötet. Im Juni 2007 wurde sie von einem Gericht in der Nähe von Riad verurteilt, am 9. Januar 2013 vollstreckte die Justiz das Urteil, und Nafeek wurde geköpft. Trotz zwei Gnadengesuchen der sri-lankischen Regierung, mehreren Schreiben verschiedener Menschenrechtsorganisationen und internationaler Kritik ratifizierte der saudische König Abdallah das Urteil.

Unfairer Prozess

Nafeek hatte während der Inhaftierung die Tat zwar gestanden. Später behauptete sie aber, dazu gezwungen worden zu sein. Sie beteuerte, dass das Kind sich verschluckt habe und danach erstickt sei, ohne Gewalteinwirkung von aussen. Der Angeklagten fehlte ein rechtlicher Beistand. Zudem hatte sie laut Amnesty International keinen verlässlichen Übersetzer. Die Eltern der Verurteilten erfuhren erst durch die Medien von der Hinrichtung. Ihre Bitte, den Leichnam in die Heimat überzuführen, wurde von den saudischen Behörden abgelehnt.

Zur Tatzeit unmündig

Rizana Nafeek war zur Tatzeit erst 17 Jahre alt. Da in Saudiarabien nur Volljährige arbeiten dürfen, reiste Nafeek mit gefälschten Dokumenten ein, mit denen sie sich sechs Jahre älter machte. Das saudische Gericht änderte das Urteil trotz diesem Umstand nicht und hielt sich an die Altersangaben im falschen Pass. Die saudische Regierung wies die internationale Kritik zurück. Laut einem Regierungssprecherrespektiert und schützt Saudiarabien die Gesetze und Rechte seiner Bürger. Man lehne jegliche Einmischung aus dem Ausland in seine rechtlichen Entscheidungen ab. Die Eltern des getöteten Kindes hätten nach islamischem Recht die Vollstreckung des Urteils verhindern können, indem sie die Vergebung ausgesprochen oder ein Blutgeld angenommen hätten. Sie bestanden jedoch auf der Vollstreckung des Urteils.

Rechtliche Missstände

Saudiarabien ist Mitglied des Komitees für Kinderrechte der Uno. Zudem ist das Land Vertragsstaat der Antifolterkonvention, welche die Anwendung von Folter und durch Folter erzeugte Geständnisse verbietet.

Laut Amnesty International entsprechen die Gerichtsverfahren in Saudiarabien bei weitem nicht den internationalen Standards. Für viele Vergehen wird die Todesstrafe verhängt. In einem Amnesty-Bericht von 2008 wird darauf hingewiesen, dass die Zahl der Hinrichtungen von ausländischen Staatsangehörigen aus Entwicklungsländern unverhältnismässig hoch ist. Eine Woche nach der Hinrichtung von Rizana Nafeek wurde laut der pakistanischen Zeitung «The Dawn» der Pakistaner Arshad Mohammad in der östlichen Provinz Khubar enthauptet, weil er Drogen geschmuggelt haben soll. Auch in diesem Fall wurde das Urteil trotz unklarer Beweislage vollzogen. Ob in Anbetracht dieser Tatsachen nun die oben erwähnten Massnahmen der sri-lankischen Regierung bezüglich der Frauen eine Aufwertung der Rechte der ausländischen Arbeiter in Saudiarabien bewirken, ist zweifelhaft.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/empoerung-ueber-vollstreckung-des-urteils-1.17962109

Am 18. Juni 2011 wurde in Saudi Arabien die Exekution der Indonesin Ruyati Binti Sapubi in der Öffentlichkeit vollzogen, indem der Kopf der Frau mit einem Schwert abgeschlagen wurde.

Die Frau wurde zum Tode verurteilt, weil sie ihren Arbeitgeber umgebracht hatte, weil der sie monatelang missbraucht und ihr die Rückreise in ihre Heimat verwehrt hatte.

Indonesien hat daraufhin ihren Botschafter aus Saudi Arabien abgezogen und eine Regelung erlassen, die es indonesischen Bürgern verbietet, in Saudi Arabien als Zimmermädchen zu arbeiten.

Über 1,2 Millionen Asiatinnen arbeiten als Zimmermädchen in Saudi Arabien, etwa 70 Prozent von ihnen kommen aus Indonesien und viele werden von ihren Arbeitgebern missbraucht.

http://bundes.blog.de/2011/07/26/saudi-arabien-oeffentliche-hinrichtung-schwert-11547380/


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