Startseite » Marsch für Frieden » Syrische Anti-Assad-Rebellen plündern christliche Kirchen! Unsere Medien degenerieren immer mehr zu völliger Einseitigkeit: In Mali will man Stimmung schaffen gegen die Rebellen und für einen Kriegseinsatz und berichetet gross, wenn sie Heiligtümer anderer Religionen zerstören! In Syrien machen Rebellen aber das Gleiche, sogar gegen christliche Kirchen. Das wird kaum gemeldet, sind das doch Rebellen, die gegen den gemeinsamen Gegner kämpfen! Hier muss nur Assad als der Böse gesehen werden! Russland fordert erneut Friedensgespräche ohne Vorbedingungen für Syrien, etwa das Fallenlassens der Forderung nach dem Rücktritts von Assad. Warum unterstützt der Westen das nicht, um das Blutvergießen zu beenden? 60.000 sind schon gestorben! Hundertausende auf der Flucht! Und der Westen stimmt keiner Lösung zu, bei der die Syrer selbst in freien Wahlen ihre Regierung wählen können! Der Westen bestimmt, Assad muss weg und bewaffnet die, die nur auf eine militärische Lösung setzen!

Syrische Anti-Assad-Rebellen plündern christliche Kirchen! Unsere Medien degenerieren immer mehr zu völliger Einseitigkeit: In Mali will man Stimmung schaffen gegen die Rebellen und für einen Kriegseinsatz und berichetet gross, wenn sie Heiligtümer anderer Religionen zerstören! In Syrien machen Rebellen aber das Gleiche, sogar gegen christliche Kirchen. Das wird kaum gemeldet, sind das doch Rebellen, die gegen den gemeinsamen Gegner kämpfen! Hier muss nur Assad als der Böse gesehen werden! Russland fordert erneut Friedensgespräche ohne Vorbedingungen für Syrien, etwa das Fallenlassens der Forderung nach dem Rücktritts von Assad. Warum unterstützt der Westen das nicht, um das Blutvergießen zu beenden? 60.000 sind schon gestorben! Hundertausende auf der Flucht! Und der Westen stimmt keiner Lösung zu, bei der die Syrer selbst in freien Wahlen ihre Regierung wählen können! Der Westen bestimmt, Assad muss weg und bewaffnet die, die nur auf eine militärische Lösung setzen!

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Menschenrechtler: Syrische Rebellen plündern Kirchen
23. Jänner 2013, 14:32

foto: reuters/homsy

Eine zerstörte Kirche in Homs.
Religionsstätten von Minderheiten verwüstet – Russland fordert Gespräche mit Assad – UNO: Bürgerkrieg zerstört Landwirtschaft

Damaskus/Moskau – Der Bürgerkrieg in Syrien wird nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zunehmend zu einer Auseinandersetzung zwischen den Religionsgruppen. Die überwiegend sunnitischen Rebellen hätten wichtige Religionsstätten von Minderheiten zerstört, erklärte die Gruppe mit Sitz in New York am Mittwoch.
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In der nördlichen Provinz Idlib sei eine schiitische Husseiniya – eine dem Märtyrer Hussein gewidmete Gedenkstätte – verwüstet und in der westlichen Latakia-Region seien zwei Kirchen geplündert worden. Präsident Bashar al-Assad gehört der aus der schiitischen Glaubensrichtung des Islam hervorgegangenen Gemeinschaft der Alawiten an.
Russland fordert Dialog mit Assad

Angesichts der seit 22 Monaten anhaltenden Gewalt geht Syriens Verbündeter Russland davon aus, dass eine friedliche Lösung des Konflikts nicht erreicht werden kann, solange die Opposition den Rücktritt von Präsident Assad als Vorbedingung für Friedensverhandlungen mit der Regierung stellt. „Oppositionelle Aktivisten verweigern sich weiter kategorisch dem Dialog“, kritisierte Außenminister Sergej Lawrow. „Solange an dieser untragbaren Position festgehalten wird, wird nichts Gutes passieren – die Gewalt hält an, Menschen sterben“, sagte Lawrow und signalisierte damit ein Festhalten an Syrien.

Als Verbündeter der Assad-Regierung hat Russland in der Vergangenheit sein Veto gegen drei Assad-kritische UN-Resolutionen eingelegt. Seit Beginn des Aufstands, der sich zu einem Bürgerkrieg entwickelt hat, sind nach UN-Schätzungen mehr als 60.000 Menschen ums Leben gekommen. Lawrow warf dem Westen und einigen arabischen Staaten vor, Friedensgespräche zu unterminieren, indem die Rebellen mit Waffen versorgt würden.

Nur Russland, China und der frühere UN-Sondergesandte Kofi Annan sowie dessen Nachfolger Lakhdar Brahimi hätten sich darum bemüht, die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, sagte der Außenminister.
Russen wieder in der Heimat

Am Mittwoch trafen etwa 80 Russen auf dem Luftweg in Moskau ein, die Syrien wegen der Kämpfe verlassen hatten. Die Flüge waren von der russischen Regierung organisiert worden. An Bord waren nach Angaben der Behörden vor allem russische Frauen, die mit Syrern verheiratet sind, sowie Palästinenser und deren Kinder. Sie hätten durch die Kämpfe ihr Obdach verloren und seien mittellos.

Die russische Führung hatte zuvor betont, dass es sich nicht um den Beginn einer Massenevakuierung handele. Beobachtern zufolge wäre eine solche Aktion ein Zeichen dafür, dass Moskau nicht mehr an ein Fortbestehen der Herrschaft Assads glaubt.

Der blutige Konflikt in Syrien begann im März 2011. Seitdem wurden Schätzungen der UNO zufolge bereits mehr als 60.000 Menschen getötet. Russlands Vize-Außenminister Michail Bogdanow warnte am Dienstag laut russischen Nachrichtenagenturen davor, dass sich der Konflikt noch mehr „in die Länge ziehen“ könne.

Während die Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Konflikts keine Fortschritte machen, wird die Lage für die Menschen immer dramatischer. Die Landwirtschaft liegt brach. Die Weizen- und Gersteproduktion habe sich halbiert, teilte die UN-Ernährungsorganisation FAO mit. Viele Bauern seien nicht mehr in der Lage, die Ernte einzuholen. Auch der Anbau von Gemüse, Obst und Oliven sei eingebrochen. Schwierig sei zudem der Transport der Waren, da die Infrastruktur stark beschädigt sei. (APA, 23.1.2013)


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