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Denkansätze für unsere Emanzipation, Befreiung als Person und Gesellschaft, die uns zu der Initiative bewegt haben, einen globalen Marsch of the common people anzuregen!

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Zum Nachdenken – Gedanken, die hinter den Aktivitäten der Initiative Black&White stehen:

AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.
Immanuel Kant

Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst (Goldene Regel)

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. (Kant, 1785)

http://www.uni-potsdam.de/u/philosophie/texte/kant/aufklaer.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Beantwortung_der_Frage:_Was_ist_Aufkl%C3%A4rung%3F

»Die Philosophen haben die Welt
nur verschieden interpretiert;
es kömmt drauf an, sie zu verändern.«
Karl Marx, 11. Feuerbach-These

„Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen!“ (Chinesische Weisheit)

„Die Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift.“ (Karl Marx)

„Die Geschichte hat uns gelehrt, dass Kriege Hunger nach sich ziehen, aber wir sind uns weniger darüber im Klaren, dass Massenarmut zum Krieg führen oder auch im Chaos enden kann. Solange Hunger herrscht, gibt es keinen Frieden.“
Willy Brandt, ehem. Bundeskanzler, SPD-Vorsitzender und Friedensnobelpreisträger

Strukturelle und kulturelle Gewalt sind die Ursachen direkter Gewalt. Direkte Gewalt verstärkt strukturelle und kulturelle Gewalt. Johan Galtung

Gewaltdefinition Galtungs 1 (1)

Der Friedensforscher Johann Galtung weist darauf hin, dass drei unterschiedliche Formen von Gewalt (direkte oder persönliche Gewalt, kulturelle und strukturelle Gewalt) von einander abhängig und gemeinsam auftreten. In diesem »Dreieck der Gewalt« kann in jeder »Ecke« Gewalt ausbrechen und wird dann leicht auf die anderen Formen übertragen.

Kulturelle Gewalt
Unter »kultureller Gewalt« wir jede Eigenschaft einer Kultur bezeichnet, mit de-ren Hilfe direkte oder strukturelle Gewalt legitimiert werden kann. Diese Form der Gewalt tötet nicht oder macht niemand zum Krüppel, aber sie trägt zur Rechtfertigung bei. Ein typisches Beispiel ist die rechtsextreme Ideologie der Un-gleichheit, deren extremste Form die Theorie vom Herrenvolk darstellt.

Personale Gewalt und Strukturelle Gewalt
Den Typ von Gewalt, bei dem es einen Akteur gibt, bezeichnen wir als personale oder direkte Gewalt. Die Gewalt ohne einen Akteur wird als strukturelle oder in-direkte Gewalt bezeichnet. In beiden Fällen können Individuen im doppelten Sinn der Wörter getötet oder verstümmelt, geschlagen oder verletzt und durch den strategischen Einsatz von Zuckerbrot und Peitsche manipuliert werden. Aber während diese Konsequenzen im ersten Fall auf konkrete Personen als Akteure zurückzuführen sind, ist das im zweiten Fall unmöglich geworden. Hier tritt nie-mand in Erscheinung, der einem anderen direkt Schaden zufügen könnte. Die Gewalt ist in das System eingebaut und äußert sich in ungleichen Machtverhält-nissen und folglich in ungleichen Lebenschancen.

Vgl. Galtung, J.: Frieden mit friedlichen Mitteln, Leske + Buderich: Opladen, 1998, hier jedoch zitiert und dargestellt nach Jäger, U., Rechtsex-tremismus und Gewalt, Tübingen: Verein für Friedenspädagogik, 1993

Das Reich der Freiheit
Karl Marx

Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört; es liegt also der Natur der Sache nach jenseits der Sphäre der eigentlichen materiellen Produktion. Wie der Wilde mit der Natur ringen muss, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, um sein Leben zu erhalten und zu reproduzieren, so muss es der Zivilisierte, und er muss es in allen Gesellschaftsformen und unter allen möglichen Produktionsweisen. Mit seiner Entwicklung erweitert sich dies Reich der Naturnotwendigkeit, weil die Bedürfnisse sich erweitern; aber zugleich erweitern sich die Produktivkräfte, die diese befriedigen. Die Freiheit in diesem Gebiet kann nur darin bestehen, dass der vergesellschaftete Mensch, die assoziierten Produzenten, diesen ihren Stoffwechsel mit der Natur rationell regeln, unter ihre gemeinschaftliche Kontrolle bringen, statt von ihm als von einer blinden Macht beherrscht zu werden; ihn mit dem geringsten Kraftaufwand und unter den ihrer menschlichen Natur würdigsten und adäquatesten Bedingungen vollziehen. Aber es bleibt dies immer in Reich der Notwendigkeit. Jenseits desselben beginnt die menschliche Kraftentwicklung, die sich als Selbstzweck gilt, das wahre Reich der Freiheit, das aber nur auf jenem Reich der Notwendigkeit als seiner Basis aufblühen kann.
Die Verkürzung des Arbeitstages ist die Grundbedingung.

Aus: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Dritter Band. Berlin 1988. S. 828.

Alle Menschen sind Intellektuelle, (…) aber nicht alle Menschen haben in der Gesellschaft die Funktion von Intellektuellen.
Kultur ist Disziplinierung des eigenen inneren Ichs, Inbesitznahme der eigenen Persönlichkeit und die Erlangung eines höheren Bewusstseins, mit dem man dazu kommt, den eigenen historischen Wert zu verstehen, die eigene Funktion im Leben, die eigenen Rechte und Pflichten.
Man muss nüchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens.
Sich selbst zu kennen, will heißen, sein eigenes Sein zu leben, will heißen Herr seiner Selbst zu sein, sich von den anderen abzuheben, aus dem Chaos auszubrechen, ein Element der Ordnung zu sein, aber der eigenen Ordnung und der eigenen, einem Ideal verpflichteten Disziplin.
Im Osten war der Staat alles, die Zivilgesellschaft war in ihren Anfängen und gallerthaft; im Westen bestand zwischen Staat und Zivilgesellschaft ein ausgewogenes Verhältnis, und beim Wanken des Staates entdeckte man sogleich eine robuste Struktur der Zivilgesellschaft. Der Staat war nur ein vorgeschobener Schützengraben, hinter welchem sich eine robuste Kette von Festungen und Kasematten befand.
Was wir brauchen ist Nüchternheit: einen Pessimismus des Verstandes, einen Optimismus des Willens. Bin ich ein Pessimist wegen der Intelligenz, aber ein Optimist wegen des Willen.
Antonio Gramsci 1891-1937

italienischer Schriftsteller, Journalist, Politiker und Philosoph,
Theoretiker des Sozialismus, Kommunist und Antifaschist

Eine Weltepoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Weltpolitik, Welttechnologie, Weltwirtschaft und Weltzivilisation, bedarf eines Weltethos. Das heißt: eines Grundkonsenses bezüglich verbindender Werte, unverrückbarer Maßstäbe und persönlicher Grundhaltungen. Ohne einen Grundkonsens im Ethos droht jeder Gemeinschaft früher oder später das Chaos oder eine Diktatur. Keine bessere Weltordnung ohne ein Weltethos! Ein Weltethos meint dabei weder eine Weltideologie noch eine einheitliche Weltreligion jenseits aller bestehenden Religionen noch eine Mischung aus allen Religionen. Ein Weltethos will das, was den Religionen der Welt trotz aller Verschiedenheiten jetzt schon gemeinsam ist, herausarbeiten und zwar in bezug auf menschliches Verhalten, sittliche Werte und moralische Grundüberzeugungen. Anders gesagt: Das Weltethos reduziert die Religionen nicht auf einen ethischen Minimalismus, wohl aber stellt es das Minimum dessen heraus, was den Religionen der Welt schon jetzt im Ethos gemeinsam ist. Es ist gegen niemanden gerichtet, sondern lädt alle ein, Gläubige wie Nichtgläubige, sich dieses Ethos zu eigen zu machen und entsprechend zu handeln.
Aus: Deklaration des Parlaments der Weltreligionen, Die Weltethos-Erklärung


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