Startseite » Marsch für die soziale Ausrichtung der Wirtschaft » Deutsche Bank und Allianz wollen weiter mit Nahrungsmitteln spekulieren! Diskussion in Deutschland, ob diese Spekulationen Hunger vergrößern oder nicht! In einer Welt, die 12,5 Milliarden Menschen ernähren kann, hungern 800 Millionen Menschen und verhungern stündlich 300 Kinder! Wo bleibt die ultimative Forderung von uns Bürgern und den demokratischen Parteien und Kirchen, dass der Hunger jetzt überwunden werden muss! Wo bleibt unser Engagement, Reformprogamme zu entwickeln. Willy Brandt hatte das in seinem Nord-Süd-Bericht schon vor 30 Jahren gefordert, doch ist ihm in Deutschland kaum jemand gefolgt! Es wird Zeit: Wir sollten einen globalen Marsch der common people vorbereiten, dafür Programme erarbeiten und mit dem Marsch durchsetzen, Programme, die den Hunger beenden!

Deutsche Bank und Allianz wollen weiter mit Nahrungsmitteln spekulieren! Diskussion in Deutschland, ob diese Spekulationen Hunger vergrößern oder nicht! In einer Welt, die 12,5 Milliarden Menschen ernähren kann, hungern 800 Millionen Menschen und verhungern stündlich 300 Kinder! Wo bleibt die ultimative Forderung von uns Bürgern und den demokratischen Parteien und Kirchen, dass der Hunger jetzt überwunden werden muss! Wo bleibt unser Engagement, Reformprogamme zu entwickeln. Willy Brandt hatte das in seinem Nord-Süd-Bericht schon vor 30 Jahren gefordert, doch ist ihm in Deutschland kaum jemand gefolgt! Es wird Zeit: Wir sollten einen globalen Marsch der common people vorbereiten, dafür Programme erarbeiten und mit dem Marsch durchsetzen, Programme, die den Hunger beenden!

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Unterstützung für Deutsche Bank: Allianz zockt weiter mit Nahrungsmitteln

In der deutschen Finanzwirtschaft formiert sich ein Bündnis zur Verteidigung von Nahrungsmittelspekulationen. Nach der Deutschen Bank erklärt nun auch der Versicherungskonzern Allianz seine Geschäfte für unschädlich – und ruft die Politik zu Hilfe.

Sojafarm in Brasilien: Die Politik soll entscheidenZur Großansicht

REUTERS

Sojafarm in Brasilien: Die Politik soll entscheiden

Frankfurt am Main – Die Allianz springt der Deutschen Bank in der Debatte über Finanzspekulationen mit Nahrungsmitteln zur Seite. Der Versicherungskonzern sei zu dem Schluss gekommen, dass seine Investitionen an den Agrarterminbörsen der Landwirtschaft und der Ernährungslage weltweit nutzten und nicht zum Hunger beitrügen, sagte Vorstandsmitglied Jay Ralph der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Unternehmen gehört zu den größten Investoren überhaupt und ist auch an den Derivatemärkten für Rohstoffe aktiv. Die Politik müsse mit Unterstützung der Wissenschaft eine sachliche Debatte und eine neutrale Klärung der Sache ermöglichen, appellierte Ralph an die Bundesregierung. „Sonst laufen wir Gefahr, Entscheidungen voranzutreiben, die den Menschen schaden.“

Mit den Terminkontrakten, in die die Allianz investiert, würden Preisschwankungen geglättet, so dass die Landwirtschaft trotz ungleicher Ernten mit stabileren Preisen kalkulieren könne. „Je mehr Angebot und Wettbewerb es für solche Kontrakte gibt, umso günstiger wird die Risikoprämie“, sagte ein Allianz-Sprecher. Die Allianz verdiene bei hohen und niedrigen Preisen Geld.

Die Deutsche Bank hatte sich trotz vehementer Kritik von Verbraucherschützern entschieden, weiter mit Nahrungsmittelspekulationen Geld verdienen zu wollen. Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen erklärte auf der Grünen Woche in Berlin, Untersuchungen hätten kaum stichhaltige Belege für einen Zusammenhang dieser Geschäfte mit dem Hunger in der Welt erbracht – im Gegenteil. „Deshalb hat die Deutsche Bank entschieden, dass sie im Interesse ihrer Kunden weiterhin Finanzinstrumente auf Agrarprodukte anbieten wird“, sagte Fitschen.

Die Bank hatte die Folgen seit knapp einem Jahr geprüft und den Verkauf von Anlageprodukten auf Grundnahrungsmittel so lange gestoppt. Nun will sie die Geschäfte weiterführen. Die Verbraucherschützer der Organisation hatten in zahlreichen Aktionen Druck auf die Bank gemacht, aus dem Geschäft auszusteigen. Die Organisation ist davon überzeugt, dass Spekulationen mit Nahrungsmitteln die Preise für die Produkte auch in armen Ländern nach oben treiben und hat dafür selbst eine Studie erarbeiten lassen.

In der Wissenschaft ist die Wirkung der Spekulation umstritten

Die Bundesregierung hält sich in der Debatte zurück. Eine Sprecherin von Agrarministerin Ilse Aigner wollte sich am Montag nicht zur Entscheidung der Deutschen Bank äußern. „Uns fehlen auch die Hintergründe zu den Produkten, die da angeboten werden sollen“, sagte sie. Sie verwies auf einen Aktionsplan der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, der vor allem auf mehr Transparenz über die Spekulationen abzielt.

„Es ist grundsätzlich so, dass wir in den vergangenen Jahren alarmierende Achterbahnfahrten auf den Rohstoffmärkten beobachten konnten. Da gab es Fehlentwicklungen.“ Zu den Ursachen zählten neben der wachsenden Weltbevölkerung die hohen Produktionskosten. Aber auch die Finanzmarktspekulationen zählten dazu.

In der Wissenschaft ist die Wirkung von Agrarderivaten allerdings durchaus umstritten. Eine Übersicht von vier Forschern unter der Leitung von Ingo Pies, Wirtschaftsethiker an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, kommt zu dem Schluss,dass die Zunahme der Finanzspekulationen gerade nicht zu einem höheren Preisniveau bei Agrarprodukten geführt habe.

„Hungerkrisen sind nicht finanzwirtschaftlich verursacht, sondern haben realwirtschaftliche Ursachen“, sagte Pries. Der Professor und seine Kollegen hatten 35 Forschungsarbeiten über den Einfluss von Finanzspekulationen auf die Agrarrohstoffmärkte untersucht. „Weder die Volatilität noch das Preisniveau sind durch Finanzspekulationen signifikant gestiegen“, sagte Pies. So seien die Spekulationen auf Weizen zwischen 2004 und 2006 massiv gestiegen. Die Preise seien aber erst zwischen 2007 und 2008 nach oben gegangen. „Die Terminmärkte waren Bote der Nachricht, dass es realwirtschaftlich knapp wird. Sie waren nicht der Verursacher“, sagte Pies.

Die Forscher werden in ihrer Bewertung von 40 deutschen Wissenschaftlern unterstützt, darunter vor allem Agrarökonomen, Juristen und Ethiker. In einem offenen Brief an Bundespräsident Joachim Gauck schreiben sie, dass es sich wissenschaftlich nicht belegen lasse, dass Spekulation mit Nahrungsmitteln zu dauerhaft höheren Preisen führe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/allianz-und-deutsche-bank-wollen-mit-nahrungsmitteln-spekulieren-a-878845.html

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Oxfam wirft Allianz Geschäfte mit dem Hunger vor

Die Hilfsorganisation Oxfam wirft dem Versicherungskonzern Allianz vor wie kein zweites deutsches Unternehmen, den Hunger auf der Welt zu schüren – durch Spekulation mit Lebensmitteln.Allianz, Deutsche Bank, Lebensmittel, Spekulation, Agrarrohstoffe, Nahrung, Hunger

Trotz der Vorwürfe, die Allianz spekuliere mit Lebensmitteln, sagt der Vorstandsvorsitzende Michael Diekmann: „Die Reputation der Allianz ist lupenrein“© Peter Kneffel/DPA

Der weltgrößte Versicherer Allianz steht wegen der Spekulation mit Nahrungsmitteln massiv in der Kritik. Die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam warf dem Konzern am Mittwoch vor, wie kein anderes Unternehmen der deutschen Finanzbranche auf steigende Preise bei Lebensmitteln zu wetten

http://www.stern.de/wirtschaft/news/spekulation-auf-lebensmittel-oxfam-wirft-allianz-geschaefte-mit-dem-hunger-vor-1824875.html

http://www.stern.de/wissen/hunger-90271569t.html


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